Bösel Ein „Bündnis für die Biene“ möchte die Gruppe Bündnis Bösel ins Leben rufen. Hintergrund ist die kritische Situation der Insektenwelt. Die Gemeinde Bösel soll die Federführung übernehmen, dabei aber den Hegering und die Imker mit ins Boot nehmen, um geeignete Flächen mit Wildblumen zu bepflanzen. Für einen „umgehenden Start“ stünden drei größere private Flächen kostenlos zur Verfügung, heißt es in dem Antrag. Auch der Siedlerbund wolle sich anschließen, informierte Bündnis-Sprecher Matthias Preuth am Montagabend auf der Ratssitzung.

Bauamtsleiter Christoph Burtz berichtete, dass die Gemeinde keineswegs untätig sei. Im vergangenen Jahr sei im Rathaus mit Jägern, Vertretern der Landwirtschaftskammer und des Imkereivereins Friesoythe über das Thema Blühstreifen gesprochen worden. Daraus wurde ein Arbeitskreis gegründet, der sich am Dienstagabend erneut traf, um weitere Aktivitäten auf den Weg zu bringen. Insgesamt seien bereits auf Flächen beim Kreisverkehrsplatz Friesoyther Straße/Eschstraße/Am Pool sowie beim ehemaligen Spielplatz Gartenstraße Wildblumen ausgesät worden. In Blüte steht bereits die Wildblumenwiese auf dem Hügel im Dorfpark. Auch die Böseler Bauern haben Blühstreifen angelegt. Eine weitere Absprache soll es beim Feldbegang des Ortslandvolkes am 19. Juni geben. Start ist um 19.30 Uhr auf dem Hof Kunert in Overlahe. Baugrundstücke der Gemeinde seien nicht für Blühstreifen verfügbar, so Burtz. Ackerland sei verpachtet.

CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Beeken begrüßte den Bündnis-Antrag. Der Arbeitskreis werde gebeten, weitere Aktivitäten in der Gemeinde abzustimmen und im Rahmen der Möglichkeiten durchzuführen, formulierte Beeken im Namen der CDU-Fraktion. Darüber hinaus bestehe derzeit aber kein aktueller Handlungsbedarf, zumal Maßnahmen aufgrund der Jahreszeit nur noch kurzfristig umgesetzt werden können.

Aber zu den Haushaltsberatungen 2020 soll unter Einbezug des Antrages von Bündnis Bösel ein Bericht des Arbeitskreises dem Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr vorgelegt werden.

Mit diesem Hinweisen wurde das Thema auf CDU-Antrag in den zuständigen Fachausschuss verwiesen.


Mehr zum Insektenjahr unter   www.nwzonline.de/insektenjahr 
Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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