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Bösel Die Rasenflächen sind sattgrün, der Bachlauf plätschert und die Fontäne inmitten des Dorfteiches schießt seit Dienstag Wasser in die Höhe: „Der Dorfpark sieht schon deutlich freundlicher aus als in den Wintermonaten“, stellte Bürgermeister Hermann Block freudig fest. Und mit ihm die Mitglieder des Arbeitskreises „Umgestaltung Dorfpark“. Sie sahen sich am Mittwochabend den Dorfpark an, an dessen Planung die Mitglieder maßgeblich mitgewirkt hatten – „die inoffizielle Abnahme“, wie Bürgermeister Hermann Block meinte.

Die Ideen aus dem Arbeitskreis konkretisiert und letztlich umgesetzt hatte Landschaftsarchitekt Matthias Kollhoff (Vechta). Mit ihm und Vertretern der Verwaltung begutachteten die Arbeitskreis-Mitglieder bei einem Rundgang den Park.

In der kommenden Woche sollen die Arbeiten am Festplatz starten, so Kollhoff. Die Erschließungsstraße, die um den Festplatz herum führen soll, entsteht bereits. Die Arbeiten an den Sanitäranlagen – dort wurden eine zusätzliche behindertengerechte Toilette und ein Wickelraum installiert – sollen bis zum 25. April abgeschlossen sein.

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Der Bebauungsplan für die fünf Grundstücke, die auf dem Gelände des ehemaligen Spielplatzes Gartenstraße entstehen, geht in der kommenden Wochen in die öffentliche Auslegung. „Die Bauplätze sind noch nicht verkauft“, widersprach der Verwaltungschef in Bösel kursierenden Gerüchten.

Im Dorfpark waren im Winter immer wieder sehr nassen Flächen moniert worden. Die sind zwar mittlerweile getrocknet, im kommenden Sommer und dem nächsten Winter müsse man aber sehen, wie sich die Situation entwickele, sagte Block.

Architekt Kollhoff gab zu bedenken, dass die gesamte Vegetation einige Zeit brauche, um wieder zu funktionieren. Allerdings seien auch bewusst Senken geschaffen worden, auf denen sich das Wasser sammeln könne. Bürgermeister Block verwies auf die Zusage, alle Linsen sollten trockenen Fußes erreicht werden können. Das sei im vergangenen Winter – gerade bei der Linse mit den Spielgeräten für Kinder – nicht sichergestellt gewesen. Insekten sollen Nahrung auf den Hügeln finden, wo eine Wildblumenmischung eingepflanzt wird.

Zu wenig Licht am Aufgang der Brücke wurde ebenfalls angesprochen. Zu viel Licht wiederum könne allerdings die Projektion der Notenschlüssel auf das Rondell stören, so der Bürgermeister.

Die Steine unterhalb der Brücke zu befestigen, sei nicht bezahlbar, sagte Kollhoff auf entsprechende Nachfrage. Hintergrund dieser ist, dass im Winter Jugendliche die Steine auf die dünne Eisdecke des Teiches geworfen hatten.

Zunächst probeweise will die Verwaltung an zwei Stellen im Park Hundekotbeutelspender aufstellen. Böseler hatten immer wieder die nicht beseitigten Hinterlassenschaften von Vierbeinern bemängelt. Die Gemeinde will sich nun auch mit einer entsprechenden Satzung befassen.

Gedreht worden sind die Sportgeräte für Senioren auf der östlichen Seite des Dorfparks.

Herbert Bley, der auch Vorsitzender des Arbeitskreises ist, informierte über die Tafeln, die an den jeweiligen Stelen am Eingang des Parks angebracht worden sind und mit unterschiedlichen Zitaten die Besucher verabschieden.

Im Anschluss an den Rundgang diskutierten die Arbeitskreis-Mitglieder im Rathaus unter anderem über die Anschaffung einer Tribüne für den Festplatz. Zwar hatte der Gemeinderat 25 000 Euro in den Haushalt dafür eingestellt. Allerdings wurden die Kosten – die bezifferte Architekt Kollhoff auf 20 bis 30 000 Euro – als zu hoch für die kurze Zeit der Nutzung beurteilt.

Statt einer Tribüne soll der obere Bereich des Walls begradigt werden, damit Besucher des Schützenfestes etwa oben drauf stehen oder auf mitgebrachten Stühlen sitzen könnten. An den beiden äußeren Rändern des Walls sollen Rampen den Aufgang auf den Wall erleichtern.

Der Arbeitskreis sah sich auch die weiteren des insgesamt 35. Punkte umfassenden Dorferneuerungsprogramms an. Weitere Maßnahmen könnten aber erst angegangen werden, wenn klar sei, ob die Gemeinde in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen wird.

Das wird nicht vor Herbst der Fall sein. Der Antrag dazu muss bis zum 1. Juni gestellt sein. Die Ausschüsse beraten zunächst.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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