Bösel Es gibt nicht viele ehrenamtlich Tätige in Bösel, die über Gemeinde-, Kreis- und sogar Landesgrenzen hinaus größere Bedeutung und etwas bewegt haben. Martin Meinerling gehört zweifelsohne dazu. Doch jetzt, kurz vor der Vollendung des 69. Lebensjahres, wird sich der Böseler Martin Meinerling Stück für Stück von vielen seiner Ehrenämter verabschieden.

So steht für ihn zum Beispiel Ende November die letzte Kammerversammlung – mit 158 Mitgliedern größer als Landtag – der Landwirtschaftskammer Niedersachsen an. Nach 24 Jahren, davon 18 Jahre als Arbeitnehmer-Vertreter im Vorstand verabschiedet er sich aus diesem Gremium. „Ich habe viel erlebt und zumeist mit den Menschen sehr positive Erfahrungen gemacht,“ sagte Martin Meinerling.

Der Böseler hat sich nie vor ehrenamtlicher Tätigkeit gescheut. Als staatlicher geprüfter Wirtschafter kam er 1978 zum Moorgut Kartzfehn. 1994 wurde er in den Betriebsrat gewählt, bald darauf Vorsitzender. Von 2004 bis 2018 war Martin Meinerling zudem ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht in Oldenburg.

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Dann kam die Fusion der Sozialversicherung der Agrarberufe. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau wurde eine Mammut-Organisation mit 1,5 Millionen Mitgliedern. 2013 ist diese Riesenvereinigung nach umfangreichen Verhandlungen aus rund 30 regionalen Verbänden entstanden. Meinerling war als ehrenamtlicher Funktionär der Gewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) mittendrin und vertrat bundesweit die Interessen der Arbeitnehmer.

Auch in Bösel zeigt sich Martin Meinerling engagiert. Seit mehreren Jahren ist er zum Beispiel als Tischtennis-Abteilungsleiter beim SV Petersdorf tätig. 20 Jahre war er für die FDP im Böseler Rat. Von 2001 bis 2011 war er zudem Mitglied des Cloppenburger Kreistages.

Jetzt möchte sich der 68-Jährige mehr Zeit für die Familie, für die drei Kinder und die zehn Enkel nehmen und – wenn es wieder möglich ist – mehr reisen.

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