BARßEL Mit großer Mehrheit (eine Enthaltung, eine Nein-Stimme) hat der Rat der Gemeinde Barßel am Mittwochabend in Elisabethfehn den Haushalt 2011 verabschiedet. Das Gesamtvolumen beträgt 12,698 Millionen Euro. Das sind 1,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Der Haushalt ist in Einnahmen und Ausgaben jeweils ausgeglichen. Die Schulden der Gemeinde steigen von 11,7 auf 12,3 Millionen Euro.

Gemeindekämmerer Otto Elsen, der in den Ruhestand wechselt und letztmalig sein jährliches Zahlenwerk dem Rat vorlegte, erläuterte den Etat. Ausschlaggebend für die um 1,8 Millionen Euro gestiegenen Einnahmen seien höhere Erträge bei den Realsteuern. 2010 hatte die Gemeinde die Hebesätze für kommunale Steuern erhöht. Allein das führe zu Mehreinnahmen von 500 000 Euro. Zudem steigen die Schlüsselzuweisungen des Landes um 1,2 Millionen Euro.

Auf der Ausgabenseite dominiert mit 3,2 Millionen Euro die Kreisumlage. Personal- und Versorgungsaufwendungen schlagen mit 2,6 Millionen Euro zu Buche. Sach- und Dienstleistungen sind mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Aufwendungen für Zinszahlungen belasten den Barßeler Etat mit 540 000 Euro (weitere Investitionen: siehe Info-Box auf dieser Seite).

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CDU-Fraktionsvorsitzende Agnes Lamping verwies auf wichtige Positionen im Haushalt. Ausgabenschwerpunkte würden bei der Kinderbetreuung, den Schulen, der Feuerwehr und im Straßenbau gesetzt. Der Neubau der Kinderkrippe beim Jona-Kindergarten in Elisabethfehn sei wichtig. Lamping: „Wir freuen uns, dass dann für alle drei Kinderkrippen eine Auslastung besteht, damit so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet ist.“ Die Sanierung der Schulen und Turnhallen im Gemeindegebiet zöge sehr hohe Kosten nach sich, die ohne Unterstützung durch das Konjunkturpaket nicht zu schultern seien. Die Investitionen in Ganztagsschulen in Barßel und Elisabethfehn seien bedeutsam, weil nach Schulschluss nun eine Betreuung der Schüler erfolgen könne.

SPD-Fraktionsvorsitzende Ursula Nüdling lobte das Zahlenwerk: „Nach sieben Jahren haben wir in diesem Jahr einen ausgeglichenen Haushalt. Es geht aufwärts.“ Das Haushaltsjahr 2010 sei besser als erwartet gelaufen. Auch Nüdling verwies auf die laufende Sanierung der Grundschule Harkebrügge und die geplante Sanierung der Harkebrügger Turnhalle. Mit dem weiteren Ausbau des Krippenangebotes leiste Barßel seinen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Nüdling verteidigte die Investitionen in energetische Sanierungen von gemeindeeigenen Gebäuden. Diese Investitionen seien nur mit Hilfe von Fördermitteln möglich. Nüdling: „Nun müssen wir bemüht sein, unseren Schuldenstand in den nächsten Jahren zurück zu führen.“

Für den wegen eines Wohnortwechsels aus dem Rat ausgeschiedenen Markus Block (CDU) rückte Elisabeth Abeln (CDU) – wie berichtet – in den Rat nach. Sie wurde von Bürgermeister Bernd Schulte offiziell verpflichtet.

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