Barßel Die große Sommerhitze machte in diesem Jahr auch dem Tourismus zu schaffen. Das Zugpferd des Touristikvereins Barßel-Saterland, die MS Spitzhörn, konnte in den Sommermonaten Juni und Juli nur wenig Fahrgäste durch das Barßeler Tief befördern. „Das waren die schlechtesten Sommermonate seit 20 Jahren. Das habe ich noch nicht erlebt“, sagte Jens Lindstädt, Geschäftsführer des Touristikvereins am Mittwochabend auf der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Tourismus im Barßeler Pfarrheim.

Zu oft war einfach nicht genug Wasser im Hafenbecken und im Barßeler Tief. „Wir hatten extreme Probleme mit Niedrigwasser. Sehr oft konnte das Fahrgastschiff gar nicht erst auslaufen. Auch die Verschlammung im Barßeler Tief hat sehr zugenommen“, sagte Lindstädt während der Vorstellung zu den Ausschussmitgliedern. Ebenfalls hätten sich drei feste Sandbänke im Gewässer gebildet, so dass schon kleine Sportboote mit nur einem Tiefgang von 60 bis 75 Zentimetern auch Probleme bekämen. Bis zum 15. Oktober konnte die Spitzhörn nur zu 118 Fahrten aufbrechen. Im Vorjahr wares es noch 139. „Sogar am Hafenfestfreitag mussten wir die Fahrt mit den Ehrengästen abbrechen“, sagt Lindstädt.

Mit 6141 Fahrgästen in diesem Jahr liegt die Zahl deutlich unter den 7267 beförderten Personen aus dem vergangenen Jahr. „Wenn auch im nächsten Jahr wieder so eine große Hitzewelle einsetzt, werden wir auch dann wieder Probleme bekommen“, befürchtet Lindstädt. Gleichzeitig kamen in diesem Jahr auch hohe Reparaturkosten des Schiffes auf den Touristikverein zu. Insgesamt wurden mehr als 7000 Euro für Pflegearbeiten, Austausch einer Scheibe, Einbau von zwei großen Batterien und Näharbeiten ausgegeben.

Rundum zufrieden zeigte sich der Geschäftsführer mit dem Ablauf des 40. Hafenfestes. „Das Wetter war super und die Veranstaltung war sehr gut besucht. Die Nachbesprechung mit allen Vereinen findet in den nächsten Tagen statt und die Planungen für das Hafenfest 2020 sind schon angelaufen“, so Lindstädt weiter.

2020 plant der Touristikverein wieder zahlreiche Messen zu besuchen und mit dem Infomobil Touren zu fahren. Die Geschäfts- und Messeausstattung soll im neuen Design des Verbunds Oldenburger Münsterland erstellt werden. Für die Onlinevermarktung des Erholungsgebiet will der Geschäftsführer ein größeres Budget anlegen. Ebenfalls soll im zweiten Quartal 2020 die Internetseite des Erholungsgebiets im neuen Design und auf einer vollständig neuen Plattform erscheinen, die direkt mit der Seite des Verbunds vernetzt ist.

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Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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