Barßel Es gibt immer noch viele Menschen, die wegen ihres geringen Einkommens in Überschuldung geraten. Auch in der Zeiten der Vollbeschäftigung. Darüber sind sich die Vertreter der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und der Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Cloppenburg in Barßel einig.

Die LzO-Regionaldirektoren Frank Naber und Volker Raker überbrachten der AWO in Barßel jetzt einen Förderscheck in Höhe von 6500 Euro. Der LzO unterstützt die Schuldnerberatungsstelle in Barßel aus Mittel des Lotteriespiels „Sparen und Gewinnen“. „Die Unterstützung des Engagements der sozialen Einrichtung und Vereine in unserer Region bedeutet uns viel und ist sehr wichtig“, so Raker, Leiter Privatkunden der LzO-Regionaldirektion Cloppenburg-Friesoythe. „Wir freuen uns, dass wir unsere Förderungen für die sozialen Schuldnerberatungsstellen auch in diesem Jahr fortführen können und hoffen, dass wir damit einen Teil zur Erfüllung dieser verantwortungsvollen Arbeit beitragen können“, so Raker und Naber bei der offiziellen Übergabe der Förderung an Brigitte Siebum, Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt.

„Wir haben etwa 100 laufende Fälle zu bearbeiten. Darunter fielen auch 36 Insolvenzanträge. Bei Klienten halten sich weibliche und männliche Personen die Waage“, so Marianne von Garrel von der Schuldnerberatung in Barßel. Vielfach kommen Menschen zu uns, die keine berufliche Ausbildung haben. Man kann von einer Schuldenhöhe von 22500 Euro pro Haushalt sprechen“, sagt von Garrel.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Hauptursachen liegen im Konsumverhalten und oft auch in der Trennung der Ehe. „Überschuldung ist ein schwieriges Thema geblieben. Betroffene trauen sich oft nicht, darüber zu sprechen. Meist gehe es mit den Betroffenen darum, sich ein Bild über das Ausmaß der Verschuldung zu schaffen“, so Siebum. Das Geld könne man gut gebrauchen, meinte die Kreisvorsitzender der AWO Brigitte Fodimann

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.