GARREL Die Gemeinde und die Raiffeisenbank Garrel haben ihre Pläne für einen Bürgerwindpark konkretisiert. Bürgermeister Andreas Bartels sowie Rainer Herbers und die Vorstände Franz-Josef Behrens und Ludger Ostermann von der Raiba haben am Montag die Verfahrensweise erläutert. Details sollen auf einer Informationsveranstaltung am 5. Juli vorgestellt werden. Ort und Uhrzeit sind noch nicht bekannt.

Die Gemeinde lässt zunächst analysieren, welche Gebiete für einen Windpark in Frage kommen. Es seien auch zwei oder drei Standorte denkbar, so Bartels. Bei der Suche seien vor allem die Einhaltung der vorgeschrieben Abstände zu Einzelhäusern (500 Meter) beziehungsweise Wohngebieten (1000 Meter) sowie naturschutzrechtliche Vorgaben zu beachten. Die Entscheidung für den oder die Standorte treffen die politischen Gremien. Anschließend gehe es an den Flächennutzungsplan sowie den Bebauungsplan. Die Bank führt unterdessen schon erste Gespräche mit potenziellen Verpächtern.

Die Gemeinde habe sich mit einem Zusammengehen mit der Raiba entschlossen, weil deren Konzept eines Bürgerwindparks die Gewinne in der Gemeinde belasse, so Bartels. Das erhöhe die Kaufkraft. Für die Gemeinde bleibe die Gewerbesteuer. Den sich beteiligenden Bürgern winke eine auf 20 Jahre gerechnet durchschnittliche Rendite von zehn Prozent, so Behrens.

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Nach dem Konzept kann jeder Bürger mitmachen. Die Mindesteinlage soll 3000 Euro betragen. Nach oben soll bei 50 000 Euro Schluss sein. Insgesamt sollen um die zehn Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von 185 Metern entstehen.

Das Projekt wird mit allen Risiken von einer Gesellschaft getragen, an der die Raiba Garrel mit 70 und die in Sachen Windenergie erfahrene Raiba Lorup mit 30 Prozent beteiligt sind. Der Windpark wird nach Fertigstellung sozusagen schlüsselfertig an eine dann zu gründenden Kommanditisten-Gesellschaft verkauft, an der sich die Garreler beteiligen können.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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