Die Stadt Cloppenburg bildet zwei junge Damen und drei junge Männer seit dem 1. August aus. Die Berufsstarter lassen sich im Rathaus in verschiedenen Bereichen ausbilden. Zum Beginn ihrer betrieblichen Ausbildung begrüßte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese die Azubis und überreichte ihnen mit guten Wünschen für ihre berufliche Zukunft ein kleines „Willkommensgeschenk“. Die neuen Auszubildenden sind: Katharina Moormann (32 Jahre, Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten), Majella Linnemann (16, Verwaltungsfachwirtin), Louis Koopmann (20, Verwaltungswirt), Sebastian Lübbers (18, Bachelorstudium Verwaltungsbetriebswirtschaft), Theile Albrecht (29, Fachinformatiker für Systemintegration).

Elf Nachwuchskräfte begannen am 1. August ihre Ausbildung beim Landkreis Cloppenburg. Die Auszubildenden wurden von Landrat Johann Wimberg im Kreishaus begrüßt, der ihnen viel Erfolg beim Start ins Berufsleben wünschte. Mathis Appeldorn (Barßel), Klara Bruns (Molbergen), Katharina Emke (Cloppenburg), Rika Gronowski (Markhausen), Jannik Hochartz (Cloppenburg) und Johanna Lentz (Friesoythe) beginnen ein Dualstudium Bachelor of Arts, Studiengang Allgemeine Verwaltung. Manuel Brockmann (Cloppenburg), Juliane Friesen (Emstek), Anika Kolodjaschni, Nico Teisch (beide Molbergen) und Elias Witt (Cappeln) möchten Verwaltungswirt werden.

Acht von zwölf Absolventen der Krankenpflegeausbildung sind nach 50 Jahren an ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Sie hatten am 1. August 1968 ihre Ausbildung im St.-Josef-Hospital begonnen und trafen sich nun zum gemütlichen Zusammensein und Austausch. Schulleiter Dr. Jochen Berentzen begrüßte die Damen in den Räumen der heutigen Pflegeschule St. Franziskus. Neben einer Schulführung interessierten sie sich insbesondere für die heutige Ausbildung und die Veränderungen der zukünftigen generalistischen Ausbildung. Es wurde rege diskutiert und immer wieder gab es erheiternde Anekdoten von früher. Anschließend erfolgte ein Rundgang durch das St.-Josefs-Hospital. Berentzen erläuterte die bereits fertigen Bauabschnitte und die zukünftigen Bauprojekte. In der Cafeteria wartete zum Abschluss eine Kaffeetafel.

Zum Abschluss der dreiwöchigen Ferienbetreuung ließ es sich Josef Ostermann, genannt „Igel Jupp“, nicht nehmen, einige seiner selbstgebauten Spielzeuge im Garten des Mehrgenerationenhauses an der Löninger Straße 16 in Cloppenburg aufzubauen. Die Kinder konnten ihre eigene Spielstraße ausprobieren. Von Spielen wie Dosenwerfen, Hasenjagd, Angel- und Löffelspielen baut Jupp alles in mühevoller Kleinarbeit aus Alltagsgegenständen und bringt damit Kinderaugen ohne technischen „Schnick-Schnack“ zum Leuchten.

Kürzlich hat Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese vier Cloppenburger Unternehmern einen Förderbescheid zur Unterstützung beim Aufbau ihrer Selbstständigkeit übergeben. Bei einem der Betriebe handelt es sich um die Bauwerksabdichtung Erol Berisik. Sie bietet unter anderem Flachdachabdichtungen, Schimmelbeseitigung und Außenabdichtungen an. Gerade hat die Firma seinen zweiten festen Mitarbeiter eingestellt und möchte noch weiter wachsen.

Im November vergangenen Jahres wurde die Andreas Apotheke im Carré Cloppenburg eröffnet. Gemeinsam kümmern sich vier Mitarbeiter um die Belange der Kunden. Ebenfalls einen Förderbescheid erhielt Dr. Andreas Bußmeyer. Der Kardiologe ist im Januar dieses Jahres in die Gemeinschaftspraxis von Dr. Paul Meyer und Dr. Steffen Kosian am Antoniusplatz eingestiegen. Das Praxisteam besteht nun aus fünf Fachärzten und insgesamt 30 Mitarbeitern. Valentina Wagner hat sich mit ihrem Industrie-Montagebetrieb auf Kühlsysteme spezialisiert. Das Unternehmen in Emstekerfeld beschäftigt zehn Mitarbeiter und ist besonders mit Projekten im Einzelhandel aktiv.

Die Förderung in Höhe von 84 450 Euro erfolgt aus dem KMU-Programm des Landkreises und dessen Gemeinden.

Nach über 38-jähriger Tätigkeit beim Landkreis geht „Mister Bodenabbau“ Bernd von Thülen aus Cloppenburg in den Ruhestand. Er wurde im Rahmen einer Feierstunde von seinem Amtsleiter Johann Viets und seinen Kollegen verabschiedet. Zuvor war er an seinem letzten Arbeitstag von ihnen mit einem Cabrio unter dem Motto „Torf und Sand braucht das Land“ abgeholt worden.

Von Thülen begann am 15. Mai 1980 beim Planungsamt des Kreises. Dort war der studierte Vermessungsingenieur in der Bauleitplanung tätig. Im März 1983 wechselte er zum Rechtsamt, in dem die Aufgabe Bodenabbau angesiedelt war. Seit September 1985 nahm er dann diese Aufgabe im neu gegründeten Amt für Natur und Landschaftspflege wahr.

Es werde schwierig werden, die durch den Ruhestand entstandene Lücke zu schließen, sagte Viets. Es sei von Thülens Verdienst gewesen, dass durch den Torfabbau auf der Grundlage des sogenannten „Klappkonzeptes“ und die dadurch nahezu vollständige Verlagerung der ursprünglich genehmigten landwirtschaftlichen Folgenutzung auf Flächen außerhalb des Naturschutzgebietes die Naturschutzgebietsverordnung „Esterweger Dose“ umgesetzt werden konnte.

Der Ambulante Hospizdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe in Ahlhorn und Löningen hat acht neue ehrenamtliche Hospizhelferinnen ausgebildet: Chantal Kackert (Berge-Grave), Anika Suhl (Vrees), Andrea Schwegmann (Löningen), Karin Bräuer (Huntlosen), Karin Bohmann (Menslage), Silvia Mennenga (Dötlingen), Gisela Schließke (Wildeshausen) und Claudia Ihmels (Ahlhorn) erhielten jetzt ihre Zertifikate. Geleitet wurde der Kursus von Diplom-Pädagogin Petra Janssen, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes der Johanniter, und Mitarbeiterin Karin Pascher.

Einführungswochenende und Abschlusstag fanden in der Katholischen Akademie Stapelfeld statt. Es werden aber noch dringend weitere Ehrenamtliche gesucht. Interessierte erhalten nähere Infos unter Telefon  01 52/32 11 94 09 oder Telefon  01 62/2 96 47 73.

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