BERNAY Küsschen links, Küsschen rechts – das ist für viele Cloppenburger längst mehr als eine in Frankreich übliche Begrüßungsgeste. Wenn sie die normannische Partnerstadt Bernay besuchen, dann sind diese Küsschen Ausdruck wahrer Wiedersehensfreude.

Vor genau 20 Jahren ist die „Jumelage“ (Städtepartnerschaft) zwischen Cloppenburg und Bernay besiegelt worden. Seitdem sind viele enge Freundschaften gewachsen und immer wieder neue Kontakte zwischen Menschen in allen Altersgruppen geknüpft worden. Der runde Geburtstag wurde am vergangenen Wochenende mit einer ausgelassenen Party in Bernay gefeiert. Zwei Tage zuvor hatte es einen offiziellen Festakt gegeben, zu dem auch die stellvertretende Cloppenburger Bürgermeisterin Ursula Bernhardt angereist war.

Am vorigen Mittwoch war eine 58-köpfige Reisegruppe mit Teilnehmern im Alter von zehn bis 79 Jahren nach Bernay gestartet, um dort ein paar Tage intensiver Begegnungen zu erleben. Das Cloppenburger Komitee unter dem Vorsitz von Ingrid Krudewig hatte die Fahrt vorbildlich organisiert; die französische Komitee-Präsidentin Monique Mouriot hatte die Teilnehmer in Familien untergebracht, die sich liebevoll um ihre deutschen Gäste kümmerten.

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„Obwohl ich nur ein paar Brocken Französisch spreche und meine Gastfamilie überhaupt kein Deutsch kann, haben wir uns gut verständigt und herrliche Tage miteinander verlebt“, erzählte eine Teilnehmerin, die von dem Angebot aus der Zeitung erfahren und sich sofort zum Mitfahren entschlossen hatte.

Die Begegnung stand unter dem Motto „Nachhaltige Entwicklung“, das bedeutete: Es gibt Fördergelder aus dem EU-Programm „Europa der Bürgerinnen und Bürger 2007 bis 2013“. So erfuhren die Besucher am ersten Tag, wie in Bernay und Umgebung der Hausmüll entsorgt, sortiert und wiederverwertet wird. Der nächste Tag war dem Flachsanbau und der Leinenproduktion gewidmet. Neben Bildungsangeboten standen auch Entspannung und Genuss auf dem Programm – beim Besuch des malerischen Ortes Pont-Audemer, des Küstenstädtchens Veules les Roses und beim Bummel über den üppigen Wochenmarkt von Bernay. Am Sonntag hieß es „au revoir et à bientôt“ (tschüss und bis bald), bevor es auf Rückfahrt mit einem Abstecher über Paris ging.

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