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Tötungsdelikt bei Fleischunternehmen
Mann aus Essen stirbt nach Streit – 27-Jähriger festgenommen

Dass das Friesoyther Schützenfest ein ganz besonderes ist, weiß inzwischen jedes Kind zwischen Flensburg und Sonthofen. Das wurde einmal mehr beim diesjährigen Fest nachdrücklich bestätigt. Wie intensiv die Friesoyther ihr Schützenfest zu feiern verstehen, zeigte sich am dritten Schützenfesttag deutlich, den die Friesoyther kurzerhand zu einem vierten ausdehnten. Denn die letzten Feiernden verließen gestern Morgen gegen 7 Uhr das Festzelt auf dem Schützenplatz. Die Band „Live Spirit“ hatte bis 5.30 Uhr gespielt, und bis dahin war die Tanzfläche auch so brechend voll, dass man sich kaum drehen konnte. Als die Musik verstummte, füllten sich noch einmal die Plätze an den Theken, und Männer und Frauen holten das Letzte aus sich heraus. Wegen der stetig hohen Geräuschkulisse im Zelt musste schon lauter sprechen, wer sich verständlich machen wollte. Und mancher Schütze war auch deshalb erst gestern Nachmittag das erste Mal in der Lage, sich flüsternd zu

unterhalten, weil die Stimmbänder noch außer einem Krächzen nichts zustande brachten. Dem Vernehmen nach soll auch der Umsatz in den hiesigen Apotheken ganz beachtlich gewesen sein. Als ganz besonderes Schützenfest geht das diesjährige Fest auch noch aus einem anderen Grund in die Annalen ein. Wohl noch nie streckte ein Adler beim Schießen so schnell die Waffen wie in diesem Jahr. Aufgrund einer neuen Befestigung kamen Flügel und Korpus am Stück herunter und machten so Johannes Liebsch zum König. Premierencharakter hatte auch der Frühschoppen junger Frauen im „Saxophon“. Der eine oder andere traditionsbewusste Schütze fand es unpassend, die jungen Frauen selbst aber auf jeden Fall sehr unterhaltend: Stripper Marc aus Bad Oldesloe zog sich nicht einfach nur aus, sondern ließ die Frauen an der nicht ganz jugendfreien Show teilnehmen. Die Gunst der Stunde nutzten zahlreiche Kinder und Jugendliche beim Umzug am Montag. Sie

versorgten die Schützen mit Bier und kassierten am Enden den Pfand für sich. Einige sollen dabei ganz gut verdient haben. Nicht unerwähnt bleiben sollen die Platzierten beim Scheibenschießen. Die Königswürde errang – wie berichtet – An dreas Dierkes von der Kompanie Wasserstraße, die unter den zehn weiteren Platzierten sieben Schützen stellte. Als erster sei hier General Theo Vahle genannt, der eine Stereoanlage gewann. Alwin Teper Junior wurde zweiter. Auf den weiteren Plätzen folgten Heino von Garrel jun., Wilfried Tepe, Karl-Heinz Stratmann, Gerold Jungsthöfel-Diekmann, Holger Peters, Matthias Schumacher, Heinrich Raker und Antonius Stratmann.

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Trotz des Schützenfestes und seiner Vorbereitungen gab es noch einige andere Ereignisse, wenn auch eher am Rand. So kamen in Friesoythe die Landesverbände der Jungen CDA (Jugendorganisation der CDU-Sozialausschüsse) aus Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen zusammen. Unter der Leitung des niedersächsischen Landessozialsekretärs Josef Holtvogt aus Emstek trafen sich die jungen CDA’ler zu ihrer „Dreiländerkonferenz“. Erstes Ziel der Veranstaltungsreihe war dabei das Rathaus in Friesoythe, wo die jungen Leute von Bürgermeister Johann Wimberg empfangen wurden, der ihnen die Stadt vorstellte. In einer sich anschließenden Diskussion unter dem Motto „Kommune – Gestaltungsspielraum nur in der Nachbarschaft?“ wurde die Entwicklung des Oldenburger Münsterlandes vom „Armenhaus zur Boomregion" erörtert. Anschließend ging es weiter in die Hafenstadt Wilhelmshaven, um sich dort über das

Projekt „Jade-Weser-Port“ zu informieren.

Eine Überraschung gab es unlängst für den Neuvreeser Johann Pohlgeers zu seinem 73. Geburtstag. Lambertus Möller von der Cloppenburger Land- und Baumaschineninnung überbrachte dem Schmiede- und Landmaschinenmechanikermeister eine Ehrenurkunde für seine Verdienste um das Handwerk aus Anlass seines Jubiläums: 50 Jahre Meister. Ahnungslos öffnete der Jubilar die Haustüre, als der Überbringer mit großer Urkunde und Blumenstrauß für Ehefrau Maria vor der Tür stand. Pohlgeers war von 1984 bis 1994 im Gesellenprüfungsausschuss und von 1991 bis 1994 zudem stellvertretender Obermeister. Lobende Worte zu einem Glas Sekt rührten den Jubilar, der schon vor einigen Jahren die Leitung seines Betriebes an Schwiegersohn Bernd Wielenberg übergeben hatte.

Nette Urlaubspost aus Radfeld in Österreich erhielt jetzt die NWZ-Redaktion. „Vamos“ – das Friesoyther Tour-Team der St.-Marien-Gemeinde ist am Freitagmorgen mit seinen Teilnehmern zurückgekehrt. Zum ersten Mal war die Gruppe auf ihrer Reise mit dem Zug unterwegs. In Österreich wurde viel besichtigt, aber es gab auch Nervenkitzel zum Beispiel bei Kanufahrten im Wildwasser. Auf dem in 1953 Metern Höhe gelegenen Lamsenjoch feierte eine Gruppe einen Gottesdienst in freier Natur und übernachtete in einer Berghütte.

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