Scharrel „Seit Anfang August ist hier eine Menge passiert“, freut sich Scharrels Ortsbrandmeister Stefan Vocks, als er die NWZ  am Dienstagvormittag durch die neuen Räumlichkeiten der Feuerwache am Raiffeisendamm führt. Alle Handwerker hätten gut mitgespielt und ihre Zeitpläne eingehalten. Und auch Architekt Bernhard Norrenbrock habe sich sehr dafür eingesetzt, dass alles schnell vorangehe. War es in diesem Jahr mehrmals zu Verzögerungen beim Wiederaufbau des in der Nacht zum 5. Oktober 2013 abgebrannten Feuerwehrhauses in Scharrel gekommen (die NWZ  berichtete), befinden sich die Arbeiten nun auf der Zielgeraden. „Wir befinden uns in den letzten Zügen“, sagt Vocks. Die Handwerker würden derzeit noch Feinarbeiten machen, unter anderem streichen.

Vocks zeigt die Fahrzeughalle. Hier sollen schon bald wieder die ersten Einsatzfahrzeuge Platz finden. Zunächst einmal steht in der kommenden Woche aber die Grundreinigung an. Vor der Feuerwache werden ab diesem Mittwoch die alten Pflastersteine entfernt und neue gelegt. Danach würden noch Ausbesserungen erfolgen, so der Ortsbrandmeister.

Tableaus an Wand

Weiter geht es in den Spindraum der Damen. Dieser sei bereits gefliest worden, sagt Vocks. Jetzt fehle noch die Wandbeschichtung. Erst am Dienstagvormittag seien 71 neue Spinde geliefert worden. „Aufgrund der Geschlechtertrennung haben wir jetzt elf mehr als vorher“, sagt Vocks. Zwar seien bei der Scharreler Wehr derzeit nur sechs Frauen, aber der Raum biete Platz für elf Spinde. „So müssen wir nicht immer umbauen, wenn neue Frauen dazukommen sollten“, erklärt der Ortsbrandmeister. Die elf Spinde für die Frauen und 60 für die Männer müssen noch aufgebaut werden. Alle Spinde kommen auf einen Sockel.

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An die Wand im Flur an der Rückseite des Gebäudes, von denen die Umkleideräume abgehen, sollen später Einsatztableaus gehängt werden. Anhand dieser können die Kameraden unter anderem sehen, wo sich der Einsatzort befindet. Aber nicht nur technisch, sondern auch energetisch ist das Gebäude auf dem neuesten Stand. War der Alarmbereich vorher offen zur Fahrzeughalle, soll es dort nun aus energetischen Gründen Türen geben.

Vocks zeigt das Foyer. „Das ist so geblieben wie vorher“, sagt er. Anders sieht es im Sozialtrakt aus. Hier bauen die Scharreler Kameraden in Eigenleistung eine große Theke mit integrierter Küche. „Vorher hatten wir eine viel kleinere Theke“, sagt Vocks. An dieser hätten längst nicht alle Kameraden sitzen können. Hinzu kommen sollen eine Eckbank und zwei Stehtische. Vocks: „Wir arbeiten immer mit, wenn etwas ist.“

Schadstoffe entfernt

Wie berichtet, war der Sozialtrakt nicht abgebrannt. Er konnte gereinigt werden. „Die Firmen haben alles soweit wieder hergestellt. Ein Gutachter ist noch einmal da gewesen“, sagt Vocks. Dieser habe bestätigt, dass alle Schadstoffe entfernt werden konnten. „Wir können durchweg zufrieden sein“, sagt der Ortsbrandmeister. Auch die Stimmung der Kameraden sei seit August wieder sehr gut. „Es ist ja jetzt doch zügig vorangegangen. Wie sind wieder richtig motiviert“, so Vocks.

Einen Termin für den kompletten Umzug habe die Feuerwehr zwischen Weihnachten und Neujahr anvisiert. Unter anderem Einrichtungsgegenstände würden dann noch fehlen. Und auch Bürgermeister Hubert Frye zeigte sich zuversichtlich, dass zum Jahresende bis auf Restarbeiten alles fertig sei.


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Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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