Betrifft: Reaktion Cloppenburger Kaufleute auf den Leserbrief von Heinz-Georg Berg („Statt zu klagen sollten Geschäftsleute früher aufstehen", NWZ vom 14. September).

SPD-Ratsherr Heinz-Georg Berg äußert sich in seinem Leserbrief auf eine Art und Weise, die nicht einmal im Wahlkampfgetöse verstanden werden konnte. Denn: Wenn CDU-Ratsherr Hans-Jürgen Grimme beklagt, dass die „mittelständischen Fachhändler mit dem Rücken zur Wand" stehen, beklagt er einen Zustand, der, wenn er so anhält, die Cloppenburger Geschäftswelt radikal verändern wird. Die Auswirkungen treffen das Zentrum und den erweiterten Innenstadtbereich ganz besonders.

Das Ergebnis werden leer stehende und imagestörende Gebäude und Straßenzeilen sein. Dies kann für alle Bürgerinnen und Bürger Cloppenburgs nicht hingenommen werden. Die Verantwortung für diese schwierige Lage hat sicherlich nicht ausschließlich die Politik. Aber die Aktivitäten aller haben bisher nicht ausgereicht, hier eine positive Veränderung zu bewirken. Daher wird nichts anderes zielführend sein, als dass alle Beteiligten und Verantwortlichen (auch das CM-Marketing Beiratsmitglied Heinz-Georg Berg) an einem Strang ziehen müssen.

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Es kann und wird nicht hingenommen, beeindruckende Aktivitäten der Kaufleute, wohlgemerkt aus der ganzen Stadt, die sich unter anderem an jedem Mittwoch treffen, um Ideen zu bündeln und Gemeinsamkeit zu stärken, als nicht existent bewertet werden.

Herr Berg scheint vergessen zu haben, das es die Geschäftsleute waren, die bei der Einrichtung des Einzelhandelsbereiches Warthestraße schon vor Jahren mit der Verdunkelung ihrer Schaufenster in über 100 beteiligten Unternehmen auf die aufkommende Misere plakativ hingewiesen haben.

Auch die Wirtschaftsgemeinschaft hat die Warthestraße immer wieder zum Thema gemacht. Die vielfältigen Aktionen (z. B. Schnäppchenjagd, Fußgängerzonenjubiläum, Formel C,) haben darüber hinaus deutlich gemacht, dass Cloppenburg als Einkaufszentrum für die umliegenden Orte durchaus attraktiv sein kann, wenn alle in der ganzen Stadt gemeinsame Ziele verfolgen.

In den nächsten Wochen und Monaten stehen für die Entwicklung Cloppenburgs als Einkaufsstadt umfangreiche Entscheidungen an, die das gemeinsame Vorgehen aller Verantwortlichen zwingend notwendig machen. Dies gilt auch und besonders für die Politik und die Verwaltung der Stadt Cloppenburg. Herr Berg wird deutlich machen müssen, ob er sich wirklich für die Interessen aller einsetzt. Wir werden seinen Einsatz kritisch beobachten.

gezeichnetHeinz-Josef Schröder Dr. Jürgen Vortmann, Heribert Magh, Hubert Breuer, Karl Kleier, Margret Grever, Ulrich Alberding, Michael Terwelp

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