Cloppenburg Um die weiterhin große Nachfrage nach städtischen Wohnbaugrundstücken auch nur ansatzweise befriedigen zu können, sollen in Cloppenburg mittelfristig zwei weitere Baugebiete ausgewiesen werden. Dies ist am Mittwochabend im Planungs- und Umweltausschuss behandelt worden.

 Neuendamm: 26 Plätze

Im Bereich „Östlich Neuendamm“ sollen 26 Plätze geschaffen werden. Ein Teil der Flächen wird als Mischgebiet ausgewiesen, hier sind also Wohnen und Gewerbe erlaubt. Dieser Bereich solle einen „sanften Übergang“ zwischen dem bestehenden Gewerbegebiet „Westallee“ und der neuen Wohnsiedlung bilden, hieß es. „Deshalb wollen wir wohnverträgliches Gewerbe ansiedeln“, erklärte Planungsamtsleiter Hermann Asbree.

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In einem kleinen Teil des neuen Baugebiets könnte es zu einem um zwei bis drei Dezibel erhöhten Lärmpegel kommen. Erhöhnungen von bis zu drei Dezibel seien hinnehmbar, das habe ein jüngst ergangenes Gerichtsurteil für einen anderen Bereich Cloppenburgs so ergeben, meinte Asbree.

Die in diesem Bereich stehenden Bäume werden im Übrigen größtenteils erhalten. Lediglich einige bei einer Einzelwertung als nicht erhaltenswert eingestufte Exemplare würden gefällt werden, ergänzte Planungsamtsmitarbeiter Hans-Jürgen Koopmann.

 Sechs neue Gebäude

Sechs neue eigenständige Gebäude könnten in einer bestehenden Siedlung im Galgenmoor entstehen. Die Flächen, die bei der Verwaltung unter dem Titel „Nördlich Baggerschlatt“ geführt werden, liegen in unmittelbarer Nähe zu einem Waldgebiet.

 Nordenhamer Straße

Bewegung ist offenbar auch in eine weitere ältere Siedlung gekommen. Die beiden Eigentümer noch nicht bebauter Flächen an der Nordenhamer Straße haben eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt, die den Verzicht auf eine bislang vorgesehene Ringerschließung vorsieht. Dies sehen sowohl Verwaltung als auch Politik vor dem Hintergrund eines sparsamen Umgangs mit Flächen positiv. Unklar ist jedoch noch, ob rund 540 Quadratmeter für einen in diesem Bereich festgesetzten Spielplatz frei gehalten werden müssen.

 Kleine Wohnungen

In Anbetracht der Flüchtlingsströme im vergangenen Jahr sollten auf einer unbebauten Fläche von rund 3000 Quadratmetern an der Rösseler Straße in Emstekerfeld rund 20 Wohneinheiten für Flüchtlinge gebaut werden. Da man diese nicht mehr benötigt, sollen dort nun Wohnungen für Haushalte mit ein bis zwei Personen entstehen, die in Cloppenburg dringend benötigt werden. „Die beantragte Wohnanlage wäre für die Deckung dieses Bedarfs geeignet“, heißt es seitens der Verwaltung.

 Neuer Aldi-Markt

Unterdessen nimmt auch der Neubau eines Aldi-Marktes auf dem jetzigen Grundstück von Mercedes Dam­mann an der Anemonenstraße konkretere Züge an. Der Ausschuss beschloss am Mittwochabend jeweils einstimmig weitere Verfahrensschritte zur Änderung des Flächennutzungsplans. Dammann könnte im Gewerbegebiet Westallee neu bauen, hieß es. Aldi ist durch den benachbarten Konkurrenten Lidl, der vor einiger Zeit seinen alten Markt abgerissen und neu gebaut hat, in Zugzwang geraten. Für den jetzigen Aldi-Markt an der Warthestraße gibt es im Übrigen drei potenzielle Nachfolgenutzungen.

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Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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