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Bund-Länder-Runde
Olaf Scholz offenbar mit Sympathie für allgemeine Impfpflicht

Cloppenburg In einem Brief an die Fraktionsvorsitzenden der im Cloppenburger Stadtrat vertretenen Parteien sowie Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) beklagen sich die Geschäftsführer von Möbel Albers, Bernhard und Frank Albers, über die geplante Ansiedlung eines neuen Möbelmarkts an der Westallee (NWZ berichtete). Während sich das Familienunternehmen Albers, das eine seiner Filialen an der Emsteker Straße in Cloppenburg betreibt, seit Jahren um den Neubau eines 12 000 Quadratmeter großen Verkaufshauses in Cloppenburg bemühe, werde nun einem „Großkonzern für ein offenbar völlig überdimensioniertes Vorhaben“ (geplant sind 27 000 Quadratmeter mit 2300 Quadratmetern für Nebensortimente) grünes Licht von der Politik gegeben.

Albers sei – heißt es in dem Brief weiter – seit mehr als 40 Jahren in Cloppenburg ansässig. „Während wir unsere Verkaufshäuser in Meppen und in Papenburg in den letzten Jahren umfassend modernisieren und erweitern konnten, arbeiten wir in Cloppenburg immer noch an dem für uns unbefriedigenden Standort an der Emsteker Straße.“

Daher sei man schon im Jahr 2006 an die Stadtverwaltung herangetreten, um in Cloppenburg ein neues Möbelhaus zu errichten. Die damaligen Planungen wurden im September 2007 vom Rat der Stadt Cloppenburg abgelehnt. Die Begründung damals: Albers und dessen Mieter wollten zu viele innenstadtrelevante Artikel auf der Grünen Wiese an der Gemeindegrenze zu Emstek verkaufen.

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Man sei nach wie vor daran interessiert, in Cloppenburg ein Möbelhaus nach dem Vorbild der Verkaufshäuser in Meppen und Papenburg zu errichten – und zwar in einer Größe von circa 12 000 Quadratmetern – allerdings mit einer Begrenzung der Randsortimente auf maximal 800 Quadratmeter.

Da Cloppenburg zwei große Möbelmärkte nicht vertrage, bitten die beiden Geschäftsführer die Politik darum, „unserem Neuansiedlungswunsch Ihre Aufmerksamkeit zu schenken“. Mitarbeiter und Geschäftsleitung würden es nicht verstehen, wenn einem Großkonzern grünes Licht gegeben werde, ohne die Interessen eines ortsansässigen mittelständischen Unternehmens zu berücksichtigen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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