CLOPPENBURG Insgesamt 650 Kindergarten- und Grundschulkinder haben in den vergangenen 14 Tagen in 30 Gruppen die „MatheWerkstatt“ im Kreishaus besucht. Die Mitmach-Ausstellung der Volkshochschule Hannover Land wurde auf Initiative der Volkshochschule Cloppenburg in die Kreisstadt geholt. 45 Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen bildeten sich in dem gleichen Zeitraum in zwei Workshops zum Thema „Mathematik zum Mitmachen“ fort.

Unter dem Motto „Anfassen erwünscht“ standen den Kindern in den fünf Bereichen „Bauen und Konstruieren“, „Schätzen, Messen und Vergleichen“, „Probieren und Kombinieren“, „(Nach-)Bauen, (Nach-)Legen“, „Staunen und Verstehen“ viele unterschiedliche Materialien zum eigenen Erkunden und Erforschen zur Verfügung. So konnten sie u.a. beim Bauen mit Polydron-Material der Frage nachgehen, ob ein Fußball rund oder eckig ist, sowie eigenständig mathematische Erfahrungen sammeln, wie man möglichst geschickt dreidimensionale Körper mit Hilfe von Körpernetzen herstellten kann.

In der großen Mess-Station konnten die Kinder nach Lust und Laune mit Reis, Erbsen und Steinen spielerische Erfahrungen mit der mathematischen Größe „Gewicht“ sammeln. Es standen unterschiedliche geometrische Füllkörper und Mess-Zylinder zur Verfügung, die immer wieder Fragen aufwarfen: Wo passt mehr rein?, Wie oft passt das eine in das andere hinein? Wie viel passt denn überhaupt noch rein?

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Mit Hilfe von Balkenwaagen konnten die Kinder den Inhalt ihrer gefüllten Gefäße direkt miteinander vergleichen. Erstaunt wurde immer wieder festgestellt, dass drei Steine doch tatsächlich immer noch schwerer sein können als ein „Riesenhaufen“ voller Reis oder Erbsen.

An einem sechseckigen Knobeltisch standen unterschiedliche Strategiespiele zur Verfügung, die die Kinder zum Denken in Zusammenhängen und Finden eigener Strategien herausforderten. Hier „arbeiteten“ die Kinder hochkonzentriert und gaben sich untereinander Hilfestellungen, um die einzelnen Spielsituationen zu lösen.

Die „Mathe-Werkstatt“ ist auch ein Teil des Projektes „Mathematik zum Mitmachen“ der Universität Vechta. Unter der Projektleitung von Dr. Gabriele Grieshop (Institut für Didaktik der Mathematik und Sachunterricht) ist das pädagogische Konzept dieser Ausstellung mathematikdidaktisch unterfüttert und um eigene anregende Exponate ergänzt worden. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Schülerinnen der Fachschule für Sozialpädagogik (BBS Marienhain) und einiger Studentinnen der Uni Vechta wäre das Projekt in seiner Größenordnung nicht zu realisieren gewesen, sagte Organisatorin Ulla Meyer-Burke (VHS).

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