ALTENOYTHE Das Angebot ist einzigartig im norddeutschen Raum. Der Flohmarkt findet zum 6. Mal statt. Die Käufer kommen aus einem Umkreis von bis zu 70 Kilometern.

Von Thorsten Langenbahn ALTENOYTHE - Eltern von Zwillingen haben es doppelt schwer. Sie müssen zwei Kinder ruhig bekommen, zwei Kinder satt kriegen, zwei Kinder ankleiden. „Das ist immer ein Drama, wenn man die Zwillinge gleich anziehen möchte“, sagt Monika Fennen aus Altenoythe.

Die Hausfrau und Mutter hat drei Kinder, darunter die Zwillinge Sandra und Sabrina. „Dass man in Geschäften zwei Mal das Gleiche findet, ist selten“, sagt Monika Fennen über den Kleiderkauf für die beiden Sechsjährigen.

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Eltern von Zwillingen haben es doppelt schön. Sie dürfen zwei Kinder lachen sehen, lernen sehen, leben sehen. Und sie haben doppelten Gesprächsstoff. Mit fünf weiteren Zwillingsmüttern trifft sich Monika Fennen seit 1999 regelmäßig zum Erfahrungsaustausch – auch über Kleidung.

„Zunächst haben wir die Klamotten untereinander getauscht“, erzählt Brigitte Baumann, Mutter von Jan und Tim, beide sechs Jahre alt. Als das eines Tages nicht mehr so recht klappte, organisierten die Mütter einen Flohmarkt nur für Zwillingsbedarf.

Anziehsachen von Größe 50 bis 140, Hochstühle, Autositze und Kinderwagen – das alles und noch viel mehr gibt es auf dem Flohmarkt zu kaufen. Am Sonnabend, 16. April, findet der Basar für Zwillingsbedarf im Rahmen des Altenoyther Kindersachenflohmarkts bereits zum 6. Mal statt (siehe Infokasten).

„Der Flohmarkt für Zwillinge, der sehr gut angenommen wird, ist einzigartig im norddeutschen Raum“, sagt Rita Timmermann, Mutter der sechsjährigen Zwillinge Anna und Nina. Die Käufer kommen aus einem Umkreis von bis zu 70 Kilometern.

Doch Monika Fennen, Rita Timmermann, Brigitte Baumann, Conny Hermes, Thea Budde und Gunda Fortwengel verkaufen in der Aula der Hauptschule in Altenoythe nicht nur, sie beraten auch – zwei Mal jährlich, jeweils im Frühjahr und Herbst.

„Es gibt viele Mütter, die nachfragen und das Gespräch suchen. Schon telefonisch im Vorfeld laufen die Drähte heiß“, sagt Monika Fennen. Die sechs Frauen bieten den anderen Zwillingseltern nämlich einen besonderen Service. Jeder, der einmal den „Zwillings-Flohmarkt“ besucht hat, wird einzeln angerufen und über einen neuen Termin in Kenntnis gesetzt.

Aus dem Basar ein professionelles Angebot für Zwillingsbedarf zu machen, spukte den Organisatorinnen schon mal kurz durch den Kopf. „Doch dafür haben wir“, sagt Rita Timmermann, „zu viel anderes um die Ohren“ – auch das natürlich stets doppelt.

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