Ramsloh 45 Mitarbeiter des Kabelherstellers Waskönig und Walter in Ramsloh haben sich am Dienstag an einem Warnstreik beteiligt, den die Industriegewerkschaft (IG) Metall organisiert hatte. „Wir fordern fünf Prozent Lohnerhöhung für zwölf Monate“, sagte Wilhelm Kassens, Betriebsratsvorsitzender des Kabelwerks. „Derzeit wird in der Metall- und Elektroindustrie gut verdient. Die Firmen könnten sich das gut leisten.“ Dies sei allerdings Verhandlungssache, so Kassens. „Es wäre schön, wenn eine drei vor das Komma kommt. Ich hoffe, dass ein vernünftiges Angebot kommt.“

Mit der Beteiligung des schichtübergreifenden Warnstreiks vor dem Werkstor war er zufrieden. Wenngleich aufgrund der Feiertage und der nahenden Schulferien viele Mitarbeiter Urlaub oder einen Freizeitausgleich hätten.

Hintergrund des Warnstreiks ist, dass auch die dritte Verhandlungsrunde am 28. April in Lübeck keine Annäherung gebracht hat. „Die Arbeitgeber haben uns 2,1 Prozent für zwei Jahre und 0,3 Prozent Einmalzahlung für ein Jahr geboten“, sagte Kassens. „Da muss schon ein wenig mehr kommen.“

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Wie Andreas Hinz, Gewerkschaftssekretär von der IG Metall, bekanntgab, sei für Dienstag, 10. Mai, auf dem Rathausmarkt in Rastede eine Kundgebung geplant, an der die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie teilnehmen. „Wenn nächste Woche nichts passiert, werden wir an Pfingsten darüber abstimmen, ob wir 24-Stunden-Streiks machen,“ so Hinz. Darüber solle innerhalb der Betriebe abgestimmt werden. „Wir haben ein gemeinsames Ziel, das wir nur gemeinsam erreichen können“, sagte Hinz, der sich ebenfalls mit der Beteiligung sehr zufrieden zeigte.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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