CLOPPENBURG Nun ist sie doch gewichen: die Buchsbaumhecke hinter der Terrasse. Und Familie Klinker ist froh über die Entscheidung, versperrt doch nun nichts mehr den Blick auf den neuen Quellstein.

Den Quellstein hatten sich Brigitte und Werner Klinker in der Vorwoche ausgewählt: roter Granit mit einer klaren Maserung. „Der passt zum Haus und zum Terrassenklinker“, erklärt Brigitte Klinker die Wahl. Das Loch durch den Stein ist auch schon gebohrt. Nun geht es also daran, den Quellstein im Beet direkt vor der Terrasse zu installieren.

40 bis 50 Zentimeter tief heben Werner Klinker und Gartenexperte Bernhard Aumann die Erde aus, um Platz für das Plastikbassin zu schaffen. „Folie geht auch“, sagt Aumann, „aber diese Variante ist stabiler.“ Rund 200 Liter Wasser werden in das Bassin geleitet. Auch die Erde rund um das Becken wird geflutet. So sackt die Erde auch in mögliche Hohlräume unterhalb des Beckens und an den Seitenwänden. Außerdem wird sie so verdichtet, informiert Aumann.

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Auf das eingelassene Becken wird ein Rost gelegt, durch das das aus dem Quellstein sprudelnde Wasser ungehindert wieder in das Bassin zurückfließt. Durch ein größeres Loch im Rost wird jetzt der Filter eingelassen und das Stromkabel herausgeführt.

Nun ist pure Muskelkraft gefragt: Gemeinsam rollen Bernard Aumann und Werner Klinker den rund 220 Kilogramm schweren Stein an seinen Platz. Den prüfenden Blick von Brigitte und Werner Klinker hält der Stein noch nicht Stand, die Schokoladenseite soll Richtung Terrasse gewendet werden. Der Schlauch aus der Pumpe wird durch den Rost in das Bohrloch im Stein gedrückt, bevor es an die Dekoration geht.

Um den roten Granitstein herum drapieren Aumann und Klinker zahlreiche Eisgletscher-Steine, die den Rost verdecken. Das Bett soll an einer Seite bis an die Hecke heranreichen, um ein gleichmäßiges Gesamtbild zu erhalten. Gräser sollen die Steinlandschaft unterbrechen, höhere hinter dem Quellstein, niedrigere daneben und davor. Unter die Steine, die auf schwarzer Erde liegen, muss Fließ gelegt werden, so Aumann, um Unkrautwuchs zu verhindern. Für die Gräser werden Löcher ins Fließ geschnitten. Wichtig sei zu Beginn, mehr zu gießen. Der Wechsel hin zur übrigen Bepflanzung im Beet sollte nicht zu abrupt erfolgen. Aumann: „Sonst sieht es künstlich aus.“

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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