Cloppenburg /Lohne In vielen Schulen sind die Landtagswahlen am kommenden Sonntag das beherrschende Thema im Politikunterricht – so auch in der Cloppenburger Oberschule (OS) Pingel Anton oder in der Stegemannschule in Lohne. Auch die Ergebnisse der NWZ -Schülerwahl, an denen verschiedene Klassen beider Schulen – und andere Schulen aus dem Kreis – teilgenommen hatten, werden diskutiert. „Es ist sehr sinnvoll, die Wahlen ganz praktisch in der Schule nachzustellen“, sagt Regina Seeger, Politiklehrerin am Pingel-Anton. Dort hatten Klassen von der Acht bis zur Zehn ihre Stimmen abgegeben. „So sehen die Jugendlichen, was auf sie zukommt. Sie verlieren die Scheu vor dem Wahlzettel.“

Mit der Landtagswahl am kommenden Sonntag ist aber das Thema Wahlen in der OS Pingel Anton noch lange nicht beendet. „Wir analysieren die Ergebnisse, schauen, wo die Unterschiede und wo die Gemeinsamkeiten zwischen unserer Wahl und der echten liegen“, sagt Politiklehrerin Seeger. Natürlich würden auch die Koalitionsverhandlungen thematisiert.

Dass die Schüler der Oberschule in Cloppenburg mit 42,2 Prozent für die CDU gestimmt haben – 36,9 für Clemens gr. Macke als Direktkandidaten der CDU – überrascht Seeger nicht, schließlich würde das Wahlverhalten auch ein Stück weit durch das Elternhaus geprägt. „Wir leben nun einmal in einer ,schwarzen Gegend’.“

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17,6 Prozent – sogar 23,8 Prozent für die Direktkandidatin Katharina Wienken – würden die Piraten am kommenden Sonntag wohl in Jubelstürme ausbrechen lassen. „Die Themen der Piraten sind jugendaffin“, lautet die Einschätzung von Politiklehrerin Seeger. Mit eine Rolle dürfte spielen, dass die Direktkandidatin der Piraten mit gerade einmal 18 Jahren deutlich die jüngste im Feld ist.

„Eine tolle Aktion“, urteilte Seeger über die Schülerwahl. So würde der Ablauf der Wahl für die Schüler viel konkreter.

Auch für die Stegemannschule in Lohne bot die Aktion „willkommenen Anlass“, ein Stück Praxis in den Unterricht einfließen zu lassen und ein Gefühl für „Wahl“ zu vermitteln“, berichtet Rektorin Marlene Böckmann. Bereits bei der Bundestagswahl hatten die Klassenlehrerinnen der heutigen 8a und 8b an einer Schülerwahl teilgenommen und gute Erfahrungen gesammelt. Neben diesen beiden beteiligten sich die Klassen 9 und die beiden Klassen 10.

Die Schule richtete den Kunstraum als „Wahllokal“ her, als günstig erwies sich, dass der Hausmeister die Wahlkabinen von der Aktion 2009 aufgehoben hatte.

„Die Resonanz der Schüler war durch alle teilnehmenden Schulstufen größtenteils positiv“, schildert die Schulrektorin. Einige hätten der Testwahl zwar keine große Bedeutung beigemessen. Andere wiederum hätten erzählt, dass sie ihre Stimmen ganz bewusst abgegeben hätten. Viele Schüler gaben aber an, zu wenig informiert zu sein.


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Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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