Petersdorf Seit 15 Jahren sitzt Herbert Neteler im Böseler Gemeinderat. Die Arbeit in dem Gremium hat ihm immer Freude bereitet. „Man kann etwas gestalten“, sagt der Petersdorfer. Mit Ablauf dieser Wahlperiode soll aber im September Schluss sein. Zeitliche Gründe seien ausschlaggebend für diesen Entschluss gewesen, schilderte der 55-Jährige im Gespräch mit der NWZ .

Seinerzeit sei es Gerd Raker gewesen, der ihn für die Ratsarbeit habe gewinnen können. Ein Stück Überredung ist wohl dabei gewesen, wenngleich Herbert Neteler „schon immer politisch interessiert“ gewesen sei.

Für Petersdorf sei in den vergangenen Jahren viel auf den Weg gebracht worden. Die Grundschule werde erweitert, den SV Petersdorf habe die Gemeinde unterstützt – auch zuletzt mit der Anschaffung des neuen Bullis –, und in der Entwicklung von Wohnbaugrundstücken sei einiges geschehen, sagt Neteler. Gleichwohl seien nicht alle Entscheidungen einfach gewesen. So etwa, als es um den Windpark im Kündelmoor ging. Sicherlich gebe es hier und da Reibungen. Die könne man in den Fraktionssitzungen auch klar ansprechen. Im Rat müsse es aber eine einheitliche Linie geben. Herbert Neteler vertritt die Gemeinde auch in Gremien wie dem Städte- und Gemeindebund und den Zweckverband Thülsfelder Talsperre.

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Petersdorf müsse weiterhin im Gemeinderat gut vertreten sein, hofft Herbert Neteler auf die Bereitschaft zur Kandidatur. Eckhard Moorkamp hatte bereits signalisiert, weitermachen zu wollen. Neteler hofft, dass sich weitere Petersdorfer – gerne auch Frauen – aufstellen lassen.

Ganz drangeben wird Herbert Neteler die Politik aber nicht. Er wird weiterhin als stellvertretender Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes aktiv sein.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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