Vechta Lebensgroße Wölfe aus Pappe haben am Sonntag, 19. April, Besuchern den Weg zur Aula der Universität Vechta, Driverstraße 22, gewiesen. Dort begrüßten Vertreter des Naturschutzbundes (NABU) Niedersachsen und des Niedersächsischen Umweltministeriums etwa 60 Zuhörer der zu der von Susanne Eilers (Alfred-Toepfer-Akademie für Naturschutz) moderierten Information „Der Wolf in den Regionen Südoldenburg und Diepholz“.

Während bei den Veranstaltungen in Sachen Wolf im heimischen Raum in den vergangenen Wochen (die NWZ  berichtete) oft eher emotional diskutiert wurde, sollten diesmal Daten und Fakten zur Rückkehr des Wolfes, 150 Jahre nach seiner Ausrottung in Deutschland, im Fokus stehen. Darauf verwies der NABU-Landesvorsitzende Dr. Holger Buschmann nach der Eröffnung durch Staatssekretärin Almut Kottwitz (Bündnis 90/Die Grünen).

Als erster Referent erläuterte Markus Bathen (NABU) aktuelle Untersuchungen zu Wölfen. Er verwies unter anderem darauf, dass jedes Bundesland Wolfsgebiete habe, aber nicht von einer flächendeckenden Besiedlung gesprochen werden könne. Bathen verwies auf die Bedeutung des Monitorings zur richtigen Einschätzung von Gefährdungsstrukturen. Er warnte vor jeder Form der Wolfshysterie. Zudem sah er kein Gefährdungspotenzial durch Wölfe für Menschen, auch, weil es keine Belege für aggressive Annäherungen gebe.

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Anschließend erläuterte Artenschutzreferent Konstantin Knorr vom Umweltministerium in Hannover das Wolfsmonitoring und das Wolfsmanagement der Landesregierung. Dr. Regine Walther, Vorsitzende des Landesschafzuchtverbandes Sachsen zog eine der Herdenschutzmaßnahmen in ihrem Bundesland. Sachsen gilt als Region, wo der Wolf inzwischen wieder zuhause ist.

Abschließend standen die Redner für eine Diskussionsrunde zur Verfügung. E-Mail-Kontakte für weitere Fragen zum Wolf: olaf–buschmann@yahoo.de oder das Referat Kommunikation, Presse, Öffentlichkeitsarbeit: pressestelle@mu.niedersachsen.de.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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