ELISABETHFEHN „Mit der Wahl zum Kirchengemeinderat wird die Gemeinde direkt in die Kirchenarbeit eingebunden“, so bringt Thomas Perzul, Pastor der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Elisabethfehn, die wichtige Bedeutung der am Sonntag, 18. März, stattfindenden Wahl auf den Punkt.

Ähnlich hoch schätzt Florian Michael Bortfeldt, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Idafehn, das Votum ein: „Die Wahl gibt der Kirche ihre demokratische Legitimation, der Rat ist organisatorisch wichtig und geistig bedeutsam.“

Je 12 Kandidaten stehen in Elisabethfehn und Idafehn zur Wahl. Diejenigen, die in den Rat einziehen, erhalten erhebliche Gestaltungskompetenzen. So wählen sie Ausschüsse, die etwa zu Jugend-, Finanz- oder auch Bauthemen Vorschläge erarbeiten können, über die dann der Gemeindekirchenrat entscheidet. „Auch ein möglicher neuer Pfarrer würde von ihnen gewählt“, sagt Bortfeldt. Dazu helfen die Mitglieder des Rats aktiv und tatkräftig bei der Gestaltung der Gottesdienste.

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In Elisabethfehn wird der Rat aus acht Personen bestehen, die von rund 3200 wahlberechtigten Gemeindemitgliedern bestimmt werden. Dazu kommen dann später bei der aktiven Arbeit Pastor Thomas Perzul sowie wegen besonderer Kompetenzen zu bestimmende Personen, die für bestimmte Sachentscheidungen hinzugezogen werden.

In Idafehn sind sieben Plätze im Gemeindekirchenrat zu vergeben. Hier sind es gut 2000 Wahlberechtigte.

Gewählt wird dann am Sonntag in den jeweiligen Gemeindehäusern von 10.30 bis 18 Uhr (Idafehn) und von 11bis 17 Uhr (Elisabethfehn).

In beiden Gemeinden lag die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl vor sechs Jahren zwischen zwölf und 15 Prozent. Sowohl in Elisabethfehn als auch in Idafehn hofft man in diesem Jahr auf eine größere Beteiligung der Wähler.

„Wir hoffen diesmal auf 20 Prozent Wahlbeteiligung. Das wäre ein gutes Ergebnis“, findet Bortfeldt. Damit das klappt, werden sich beim sonntäglichen Gottesdienst in der Gemeinde die neuen Konfirmanden vorstellen. Dazu gibt es eine Bücherei-Aktion und ein Gemeindefest.

Für Thomas Perzul kann die Bedeutung des Gemeindekirchenrats nicht hoch genug bewertet werden: „Demokratische Wahlen binden die Basis ein – auch in der Kirche.“

Gemeinde Elisabethfehn: Rita de Boer (54), Fußpflegerin; Andrea Evers (41), Bankkauffrau; Wilfried Hamel (58), Gärtnermeister; Anja Hartmann (43), Heilerziehungspflegerin; Hans-Jürgen Müller (68), Techniker; Georg Ochs (64), Rentner; Elvira Proswetow (61), Krankenschwester; Silvia Spils-Blömer (49), Altenpflegerin; Helmerich Spieker (47), Kaufmann; Hartmut Schnell (67), Technischer Kaufmann; Gudrun Thomßen (46), Hauswirtschafterin; Danielle van der Weerd (38), Landwirtin.

Gemeinde Idafehn: Michael Beckmann (40), Metallbaumeister; Jannik Bruns (18), Schüler; Marion Groen (34), Kaufmännische Angestellte; Ute Grüneberg (48), Hausfrau; Hanna Harders (62), Hausfrau; Alide Horstjann (61), Lehrerin; Ute Lüken (50), Bankkauffrau; Mariechen Murra (63), Heilpraktikerin; Bernhard Schaal (54), Lehrer; Ingrid Schulte (50), Kauffrau; Günter Streppel (68), Pensionär; Cornelius van Deest (75), Rentner.

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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