Friesoythe In der neuen Geschäftsordnung im Friesoyther Stadtrat wird es offenbar eine Änderung geben. So soll der Bürgermeister im öffentlichen Teil der Ratssitzungen regelmäßig die finanzielle Lage der Stadt darstellen. Dann könne jeder Bürger mitbekommen, wie es um die Stadt Friesoythe bestellt sei, erklärte CDU-Fraktionschef Karl-Heinz Krone im Gespräch mit der NWZ .

„Überspitzt gesagt ist es sozusagen ein Beitrag über die Lage der Nation“, fügt der Fraktionsvorsitzende hinzu. Allerdings würden keine Interna oder geheimen Themen preisgegeben. Einigkeit herrscht hier mit der SPD. Auch diese spricht sich für eine solche Präsentation aus. Offiziell ist dies noch nicht festgelegt, beschlossen wird darüber in der konstituierenden Ratssitzung am Mittwoch, 9. November.

Man wolle zukünftig im Rat öffentlicher, das heißt transparenter, arbeiten, erklärt Bürgermeister Sven Stratmann. Zu Beginn der Sitzungen solle den Bürgern zu gewissen Themen das Wort erteilt werden. „Das werden Wortmeldungen sein, jedoch keine Diskussionen“, betont Stratmann.

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Zudem plant die Verwaltung einen Finanz- und Haushaltsauschuss. Bestehen soll der Ausschuss aus einem kleinen Kreis, fünf oder mehr Personen. Die Fraktionen können Fachleute entsenden, die sich beispielsweise beruflich schon mit dem Thema auskennen. So könne man „den Haushalt schon mal durchackern“, sagt Stratmann. Dadurch lasse sich die Tiefe des Haushalts besser in die Fraktionen tragen.

„Ich fände es schade, es nicht öffentlich zu machen“, meint Stratmann. Die Bürger sollten nachvollziehen können, wohin ihre Steuern gingen. Ob der Ausschuss installiert wird, entscheidet sich ebenfalls in der nächsten Ratssitzung am 9. November.

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