AHRENSDORF Auf der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Edewechterdamm-Ahrensdorf-Heinfelde im Dorfgemeinschaftshaus Ahrensdorf hat der Jagdvorsteher Reinhard Seling im Mittelpunkt gestanden. Vorstandskollegen, Genossen und Jagdpächter dankten Selig, der mit 80 Jahren aus Altersgründen nicht wieder für das Amt kandierte, für seine 35-jährige Vorstandsarbeit in der Jagdgenossenschaft. Jagdpächter und Genosse Gerd Wittje und Thorsten Meschkat überreichten im Namen von Jägern und Genossen einen großen Präsentkorb.

Wittje erinnerte daran, dass Seling zunächst sechs Jahre als Schriftführer im Vorstand der Jagdgenossenschaft gearbeitet und 29 Jahre das Amt des Jagdvorstehers ausgeübt habe. „Du hast in deiner langen Amtszeit die Jagdgenossenschaft in vorbildlicher Weise geführt und hast ihr in dieser langen Zeit deinen Stempel aufgedrückt. In unserer Jagdgenossenschaft hast du immer alles optimal geregelt, Probleme und Schwierigkeiten kennen wir Dank deiner ausgewogenen Führung nicht“, lobte Wittje. Er betonte, dass es Seling immer gelungen sei einen Konsens zwischen Jägern und Verpächtern herzustellen. Er sei für die Pächter immer ein fairer Partner gewesen.

Die finanzielle Seite, ob bei Verpachtungen oder bei Wildschäden, sei immer sehr einvernehmlich abgearbeitet worden. Zudem habe er immer für eine gemeinsame Wildhege von Genossen und Jägern plädiert, denn ein guter Wildbesatz zahle sich am Ende für beide aus – so seine Devise.

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Seling, der für die vielen lobenden Worte und den Präsentkorb dankte, betonte, dass die Jagdverpachtung der Höhepunkt in der Arbeit für die Genossenschaft sei, die stets ruhig und sachlich abgewickelt worden sei. Ein gutes Verhältnis von Genossen und Pächtern aus dem Ort stehe auch für eine intakte Dorfgemeinschaft, in der sich die Vertreter beider Gruppen immer freundlich und zusammengehörig fühlend begegnet seien.

Zu Beginn hatte Seling die Versammlung eröffnet und in seinem Bericht darauf hingewiesen, dass von den überschüssigen Jagdpachtgeldern die örtliche Wegegenossenschaft sowie das Jubiläum zum 75-jährigen Bestehen von Ahrensdorf unterstützt worden seien. Aus den diesjährigen Geldern soll der Bürgerverein Edewechterdamm über vier Jahre jährlich 50 Euro zur Pflege des Ehrenmals erhalten. Die weiteren überschüssigen Gelder sollen vorerst in der Kasse verbleiben, bestimmte die Versammlung.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Herbert Runge als neuer Jagdvorsteher gekürt. Dieter Harms wurde im Amt des Schriftführers und Kurt Grube als Kassenwart bestätigt. Als neuer Kassenprüfer wurde Henning Gnodtke gewählt.

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