CLOPPENBURG „Auf den Hund gekommen“ sind ehemalige Angehörige der Bundeswehr aus dem Landkreis Cloppenburg. Auf dem Fliegerhorst Diepholz informierten sie sich jetzt bei einem Ausflug der besonderen Art über die Aufgaben des Diensthundezuges der 10. Staffel des Objektschutzregimentes. Mit dabei waren auch Angehörige eines Cloppenburger Wach- und Sicherheitsunternehmens.

Möglich wurde der Besuch durch die Kreisgruppe Ostfriesland des Reservistenverbandes der Deutschen Bundeswehr. Staffelchef Major Thilo Rau ließ es sich nicht nehmen, seine Gäste persönlich zu begrüßen.

Riechprobe aufgespürt

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Bei klirrender Kälte versammelten sich die Besucher draußen bei den Diensthunden. „Unsere erstklassigen Spürnasen sind quasi das Werkzeug für unsere Kameraden der Kampfmittelbeseitigung“, erläuterte Diensthundeführer Hauptfeldwebel Andreas Smidt den Gästen. Was genau der 30-Jährige, der die Veranstaltung vorbereitet hatte, damit meinte, zeigte er anschaulich mit Hilfe der Diensthündin „Tanja“: Smidt forderte die Hündin dazu auf, eine Riechprobe aufzuspüren, die er zuvor in einem unübersichtlichen Baucontainer versteckt hatte.

Es dauerte nicht lange, da hatte die hoch konzentrierte Hündin die Probe aufgespürt und zeigte dem Hundeführer an, wo die Kampfmittelbeseitiger im Ernstfall ihre Arbeit hätten aufnehmen müssen.

Nicht nur „Tanjas“ Ausbildung war dabei für den Erfolg wichtig. Die Hundeleine war keine gewöhnliche. Sie enthielt nämlich kein Metall und war somit auch nicht magnetisch. Dadurch wird vermieden, dass eine Sprengfalle ausgelöst wird.

Perfektes Zusammenspiel

Neben dem Aufspüren, die Hauptaufgabe der Diensthunde, mussten die Tiere auch eine so genannte Schutzhund-Ausbildung durchlaufen. Der 25-jährige Oberfeldwebel Karsten Schöps demonstrierte mit seiner Hündin „Branda“, wie das Tier trotz unverkennbarem Beutetrieb vom dick verpackten Helfer im Schutzdienst abließ. Den Besuchern zeigte sich ein perfektes Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier.

Der Einblick in die Arbeit der Hundeführer kam bei den Gästen an. „Die hier gewonnenen Eindrücke waren für uns sehr interessant“, brachte der ehemalige Berufssoldat Dieter Hasebrink, der früher als Technischer Hubschrauberoffizier eingesetzt war, die Begeisterung der Besucher auf den Punkt.

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