Bösel Auch in der nächsten Legislaturperiode wird sich die Opposition aus SPD und FDP im Böseler Gemeinderat zum Bündnis Bösel zusammenschließen – mit acht Personen ein „starkes Team“, freute sich SPD-Chef Bernd Roder nach einem Treffen am Donnerstagabend und „langwierigen Diskussionen“. Auf diese Entscheidung hatte Roder gedrängt, weil SPD und FDP auch im Wahlkampf die Fortsetzung der Zusammenarbeit propagiert hatten.

Damit ist auch die Frage geklärt, wo Thomas Preuth neue politische Heimat finden wird: Er schließt sich mit Heinz Müller zur FDP-Fraktion zusammen, bestätigte Bernd Roder im Anschluss an die Sitzung. Preuth hatte – wie berichtet – der CDU-Fraktion den Rücken gekehrt, nachdem er mit seinem Wunsch, im Verwaltungsausschuss vertreten zu sein, nicht zum Zuge gekommen war.

Das wird er allerdings auch nicht in erster Front mit der FDP-Fraktion. Das Bündnis wird Bernd Roder und Eckhard Moorkamp in den wichtigen VA entsenden. Vertreten werden sie durch Holger Meister und Thomas Preuth. Wäre die FDP als eigenständige Fraktion in den Gemeinderat eingezogen, wäre sie im VA mit einem nicht stimmberechtigten Grundmandat vertreten gewesen.

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Sprecher der Bündnis-Gruppe wird künftig Matthias Preuth sein – neben Holger Meister und Andrea Schlömer drittes parteiloses Ratsmitglied in Reihen der SPD. Bernd Roder begründete, er wolle nach und nach Verantwortung abgeben und zugleich die parteilosen künftigen Ratsleute zu ihrem Recht kommen lassen.

Den Vorsitz im Schulausschuss soll Andrea Schlömer übernehmen. Vertreten wird sie durch Heinz Müller.

Wie berichtet, wird Eckhard Moorkamp für das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters kandidieren. Ob er zum Zuge kommt, bleibt abzuwarten: Die CDU – mit zwölf Ratsmitgliedern in der Mehrheit – schlägt Ludger Beeken, Heiko Thoben und Josef Hatke für die drei Posten vor.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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