Acht Klassen der älteren Jahrgänge der Cloppenburger Förderschule St. Vincenzhaus nahmen jetzt an dem bundesweiten Projekt „Juniorwahl“ teil. Bei diesem Projekt geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Zunächst stand wochenlang das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan. Abschließend ging es dann unter realen Bedingungen an die Wahlurne. Das Ergebnis wurde am Wahlsonntag, 24. September unter www.juniorwahl.de bekanntgegeben.

Zum dritten Mal bereits machten sich zehn Schüler und Schülerinnen mit vier Lehrern des St. Vincenzhauses Cloppenburg auf einen weiten Weg, um Jugendliche mit und ohne Handicap aus anderen Ländern zu treffen. Jetzt ging es auf die Insel Thasos in Griechenland. Gemeinsam mit Jugendlichen aus der Partnerschule in Kaisiadorys (Litauen), einer befreundeten Schule aus Südpolen sowie Jugendlichen vom griechischen Festland verbrachten sie eine Woche unter dem Motto: „Powered by nature“.

Unter der Leitung einer Künstlerin aus einem Berliner Theater, einer Malerin aus Breslau, einer weiteren Künstlerin aus Köln sowie Sportlern aus Griechenland arbeiteten die Jugendlichen mehrere Tage, um am Ende vor dem internationalen Publikum stolz ihre Ergebnisse – ob Performance, Kunstwerke aus Naturmaterialien oder Tanz mit selbst gemachten Masken – präsentieren zu können.

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In der Freizeit standen Angebote wie Volleyball, Boccia, Bogenschießen oder Reiten auf dem Programm.

Eine Führung durch die Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses an der Löninger Straße 16 in Cloppenburg erlebten jetzt die „KulTourfrauen II“ des Hauses Ketteler. Im anschließenden Vortrag gab es einen Rückblick über die Entstehung des vom Bund ins Leben gerufenen Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser. Mit der Aufnahme in das Programm durch die Kooperation mit dem Caritas-Sozialwerk und dem Pius-Stift eröffnete der Sozialdienst kath. Frauen (SkF) im Mai 2007 das Mehrgenerationenhaus an der Wilke-Steding-Straße 6 in Cloppenburg. Insbesondere ging die Vortragende, Brigitte von Häfen (seit 2001 ehrenamtliches Mitglied im SkF), auf das neue Bundesprogramm der Mehrgenerationenhäuser mit dem Schwerpunkt Gestaltung des demografischen Wandels in Abstimmung mit den Kommunen ein. Ein Schwerpunkt ist hier die Integration von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Die Häuser sind dazu aufgerufen, einen Beitrag dazu zu leisten, dass aus den Neuankommenden „Nachbarn“ werden. Für die umfangreichen Angebote im Haus werden jederzeit neue Ehrenamtliche gesucht.

Bei einem Glas Wein in gemütlicher Runde wurde anschließend heiter diskutiert.

Einen nachdenklich-fröhlichen Filmabend gab es jetzt im Cloppenburger „Cine Center“. Gut 200 Leute waren ins Kino gekommen, um einen Film anzuschauen, der vom Thema her zur der Vermutung führen könnte, dass Integration in Deutschland kein Problemthema ist. „Alles gut“ beschreibt das Ankommen einer mazedonischen und einer syrischen Familie im Einzugsbereich von Hamburg. Traumatische Erfahrungen haben den jüngsten Sohn der mazedonischen Familien schwer gezeichnet. Das Einleben in Deutschlands fällt ihm schwer, besonders in der Schule. Es ist nicht immer „alles gut“, aber genauso ist nicht immer alles schlecht. Dieser positive Aspekt war das Ergebnis des zweiten Teils des Filmabends.

Während die Bilder des Films den allermeisten Kinobesuchern noch nachgingen, wagten sich zwei junge syrische Frauen – Nasrin und Amira – gemeinsam mit Betti Kemlein, Sozialarbeiterin beim Caritas-Sozialwerk und Beauftragte für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer im Dekanat Cloppenburg, nach vorne, um über ihre Erfahrungen in Deutschland zu berichten. Sie leben seit gut zwei Jahren mit ihren Familien in Deutschland. Beide kommen aus schwer vom Krieg gezeichneten Städten, Aleppo und Homs. Zumindest eine der beiden, Nasrin, hat auch keine besonders guten Erfahrungen mit deutschen Nachbarn gemacht. Aber beiden stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als sie von ihren „Betreuern“ in Barßel sprechen: Renate und Erich. Diese beiden sind immer zur Stelle, wenn es schwierige und auch weniger schwierige Themen gibt. Der Film- und Gesprächsabend war eine Initiative des Caritas-Sozial-Werks, des Bischöflich Münsterschen Offizialats und der Kirchengemeinde St. Andreas.

Bei einer feierlichen Veranstaltung wurden zwei Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst des DRK Cloppenburg in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Heinz Budde war 40 Jahre Mitarbeiter des DRK, wovon er viele Jahre die Tätigkeit als Dienststellenleiter auf der Rettungswache Friesoythe ausübte. Franz Josef Zumbeel hat als Zivildienstleistender damals beim DRK begonnen, wurde dann vor 38 Jahren als hauptamtlicher Mitarbeiter für die Rettungswache in Löningen eingestellt, wo er bis zum letzten Tag seinen Dienst verrichtete.

Zwei Mitarbeiter wurden außerdem für ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit gefeiert: Karl–Heinz Lewerenz von der Rettungswache Löningen und Bernhard Hardenberg von der Rettungswache Friesoythe. Beide sind all die Jahre für die Bevölkerung als Rettungsdienstler im Einsatz gewesen. Der stellvertretende DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Oltmanns gratulierte und bedankte sich bei allen Jubilaren, nachdem er mit einem schmunzelnden Blick in die Personalakte eine kleine Reise durch die Vergangenheit gemacht und jedem ein Präsent überreicht hatte. In gemütlicher Runde ließen sie die Feierlichkeit mit den Geschäftsführern, Dienststellenleitern und Betriebsratsvorsitzenden ausklingen.

Die Johanniterjugend hat eine neue Landesleitung. Mit dabei ist Tobias Meyer vom Ortsverband Cloppenburg.

Lisa Buntefuß vom Ortsverband Deister der Johanniter-Unfall-Hilfe und Laura Pegesa vom Ortsverband Verden sind als neue Landesjugendleiterinnen gewählt worden. Sie lösen Landesjugendleiterin Stefanie Fichtner ab, die sich nach vier Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl aufgestellt hatte. Der Regionalverband Weser-Ems bleibt weiterhin in der Landesjugendleitung vertreten: Felix Janßen vom Ortsverband Varel und Tobias Meyer vom Ortsverband Cloppenburg gehören mit Niclas Jaruschewski (Ortsverband Aller-Leine) und Ulrich Waletzko (Ortsverband Braunschweig) zum Kreis der Stellvertreter.

Stefanie Fichtner engagierte sich bereits 2008 bei der Johanniter-Jugend in Salzgitter, 2010 war sie Koordinatorin für Schulsanitätsdienst und Offene Jugendarbeit im Ortsverband Hannover-Wasserturm, seit 2011 war die Lehrerin erst stellvertretende Regionaljugendleiterin im Regionalverband Niedersachsen Mitte, später Regionaljugendleiterin.

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