Saterland Die Bewerbungsfrist beim CDU-Gemeindeverband Saterland ist am Mittwoch abgelaufen. Insgesamt drei Personen haben sich beworben und wollen Bürgermeister der Gemeinde Saterland werden. Wie Vorsitzender Dr. Michael Steenken am Donnerstag mitteilte, würden „nach einer intensiven Bewerbungsphase mit vielen persönlichen Gesprächen“ Gerd Dumstorff aus Sedelsberg, Martin Ehlers aus Wilhelmshaven und Rigobert Naber aus Scharrel nun bei der Urwahl am 10. Januar 2018 antreten.

Der 52-jährige Dumstorff ist seit 2016 CDU-Fraktionsvorsitzender im Saterländer Gemeinderat. Der Polizeihauptkommissar, Dipl. Verwaltungswirt und zweifache Familienvater sitzt seit zwölf Jahren im Rat. Er ist Mitglied im Verwaltungsausschuss und stellvertretendes Mitglied im Fachausschuss Feuerwehrwesen.

Zudem ist er als Dozent für Verkehrsrecht und Verkehrslehre an der Polizei-Akademie in Oldenburg tätig und ist seit 17 Jahren Vorsitzender des STV Sedelsberg.

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Rigobert Naber sitzt seit 2016 im Rat der Gemeinde. Er ist Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Familie und Vorsorge, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Verkehrswesen und Fremdenverkehr, im Fachausschuss Feuerwehrwesen sowie stellvertretendes Mitglied im Schul- und Kulturausschuss.

Der 53-Jährige ist staatlich anerkannter Erzieher, verheiratet und hat zwei Kinder. Zudem ist Naber 2. Vorsitzender des Kreismusikverbandes Cloppenburg und Dirigent der Jugendschützenkapelle „Tell“ Hollen. Er ist aktives Mitglied im Musikverein und der Kolpingfamilie Scharrel. „Ich brenne für das Amt des Bürgermeisters“, sagt Naber. „Ich denke, dass ich durch meine Erfahrungen vieles bewegen kann. Ich habe schon einiges gemacht in meinem Leben und decke viele Bereiche ab“, so der 53-Jährige weiter, der bereits als Fleischer, Metallarbeiter, Maurer und bei der Bundeswehr tätig war.

Während Dumstorff und Naber vielen Saterländern bekannt sind, hat sich mit Martin Ehlers ein „Externer“ beworben. Der 48-jährige Rechtsanwalt stammt gebürtig aus Hamburg, ist verheiratet und hat einen Sohn. Seit 1996 ist er Mitglied der CDU, seit 2016 sitzt er im Rat der Stadt Wilhelmshaven.

Er habe großes Interesse an kommunalpolitischer Arbeit – auch über das Amt eines Ratsherren hinaus, sagt Ehlers im Gespräch mit der NWZ. Über den CDU-Landesverband Oldenburg habe er erfahren, dass noch Kandidaten gesucht werden. „Da habe ich mich beworben“, sagt er.

Das Amt des Bürgermeisters beschreibt er als eine „interessante Tätigkeit“, mit Bürgern, Rat und Verwaltung etwas zu bewegen. Einen Vorteil sieht er darin, dass er jedermann neutral gegenüberstehe trotz Parteizugehörigkeit. Zudem sei er unvoreingenommen. Ehlers sieht aber auch in der Nachfolge von Hubert Frye eine Herausforderung: „Er hat Fußstapfen hinterlassen und ist sehr beliebt gewesen. Da muss man erst einmal herankommen.“

Es bleibt spannend, für wen die 210 CDU-Mitglieder bei der Urwahl stimmen werden und wer dann gegen Henning Stoffers von der SPD antreten wird. Wie Steenken mitteilte, werde der CDU-Vorstand in Kürze zusammenkommen und das weitere Vorgehen gemeinsam mit den Bewerbern festlegen. Ein neuer Bürgermeister wird am 25. Februar 2018 gewählt.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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