Ramsloh Die Gemeinde Saterland hat die Vergabe der gemeindeeigenen Wohnbaugrundstücke neu reguliert. Entsprechende Richtlinien verabschiedete der Rat in seiner Sitzung am Montagabend im Rathaus Ramsloh. Damit soll erreicht werden, dass die zur Verfügung stehenden Baugrundstücke in einem nachvollziehbaren, fairen und transparenten Verfahren, nicht gewinnorientiert an potenzielle Bewerber veräußert werden.

Damit reagierte der Rat auf die bisherige Vergabepraxis, die heftig in die Kritik geraten war. Die Vergabe der Bauplätze erfolgte bisher durch Reservierungen nach dem Windhundprinzip. Für Außenstehende war die Vergabepraxis kaum nachvollziehbar und intransparent. „Wir haben auf die entsprechende Kritik aus der Öffentlichkeit reagiert und in einem interfraktionellen Arbeitsgespräch die neuen Richtlinien erarbeitet“, so Bürgermeister Thomas Otto (parteilos).

In den Richtlinien ist auch die Zielsetzung der Gemeinde Saterland verankert, dass in allen vier Gemeindeteilen zu jeder Zeit ausreichend Wohnbaugrundstücke im gemeindlichen Eigentum zur Verfügung stehen, um eine Mangelverwaltung zu vermeiden und sowohl ortsansässigen Interessenten als auch Interessenten von außerhalb jeweils kurzfristig ein Angebot machen zu können.

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Diese Formulierung hielt Henning Hormann (Grüne) für völlig überflüssig und forderte eine Streichung – allerdings ohne Erfolg. Unglücklich fand Elisabeth Schramm (SPD) zudem die Formulierung, dass der Verwaltungsausschuss für jedes neue Baugebiet eine Quote für die Bebauung mit Mietwohnungen und zur Bebauung mit Wohngebäuden zur direkten Weitervermarktung festlegen kann: „Mir wäre es lieber gewesen, das Wort ,kann’ zu streichen und dafür das Wort ,festlegt’ einzufügen.“ Kein Gehör. „Zum erstem Mal werden die Richtlinien beim Verkauf der Baugrundstücke im Baugebiet Witteberg in Ramsloh zum Tragen kommen“, so Otto. „Sobald die ersten Erfahrungen mit den neuen Vergaberichtlinien vorliegen, möchten wir gerne unterrichtet werden“, sagte Ratsvorsitzender Dr. Heinrich Norrenbrock (CDU). Antwort Otto: „Selbstverständlich.“

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