Ramsloh Nun ist es amtlich. Seit Donnerstag, 1. März 2018, ist Thomas Otto auch formell der neue Bürgermeister der Gemeinde Saterland. Um kurz nach 7 Uhr erkannte er per Unterschrift im Rathaus die Wahl an. „Es ist wie der erste Schultag – alles noch ein bisschen neu und fremd“, beschrieb Thomas Otto gegenüber der NWZ seine ersten Eindrücke als neuer Verwaltungschef. Mit 54,22 Prozent der Stimmen hatte er sich als parteiloser Kandidat (unterstützt von den Grünen) am Sonntag bei der Bürgermeisterwahl gegen Gerd Dumstorff (CDU/35,74 Prozent) und Henning Stoffers (SPD/10,04 Prozent) durchgesetzt.

Thomas Otto hat das Dienstzimmer von seinem langjährigen Amtsvorgänger Hubert Frye übernommen. „Ich habe erstmal ein Foto von meiner Familie an die Wand gehängt“, berichtete der 41-Jährige, der in Uplengen wohnt.

Der Arbeitstag begann früh. „Gegen 6.40 Uhr wurde ich mit einer uralten BMW Isetta abgeholt und zum Rathaus gefahren“, erzählte Otto. Fahrer war sein Wahlkampfberater Karl-Johann Dirks. Auf dem letzten Stück des Weges begleitete Ratsmitglied Dr. Henning Hormann (Grüne) in seinem Wagen den neuen Verwaltungschef.

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Bereits an seinem ersten Arbeitstag als neuer Bürgermeister gab es jede Menge zu tun. Nach der Unterschrift zur Anerkennung der Wahl im Rathaus folgte gegen 7.30 Uhr ein Frühstück mit den Mitarbeitern der Kernverwaltung, ehe bereits um 9 Uhr ein wichtiger Termin mit Vertretern von EWE und dem Landkreis zum Thema Breitbandausbau für Thomas Otto auf der Agenda stand. Zwischenzeitlich hatten sich ihm noch die drei ehrenamtlichen Bürgermeister Marianne Fugel, Leonhard Rosenbaum und Rainer Fugel vorgestellt.

Vor dem Mittagessen war noch eine weitere Besprechung im Rathaus anberaumt, in der es um den Ausbau der landwirtschaftlich genutzten Entenstraße ging, die zwischen Ramsloh und Scharrel liegt. Um 15 Uhr stellte sich Thomas Otto den Mitarbeitern vom Bauhof, der Kindergärten (Kitas) und des Schwimmbades vor. Feierabend war gegen 18 Uhr.

An diesem Freitag möchte sich der neue Bürgermeister u.a. bei einem Rundgang durchs Rathaus einen genauen Überblick verschaffen, wo die einzelnen Mitarbeiter sitzen. Zudem stellt sich Thomas Otto der Polizei vor. Noch vertraut machen muss sich der neue Bürgermeister mit seinem neuen Diensthandy – einem iPhone. „Ich bin an Android gewöhnt“, sagte er.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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