Ramsloh In der Gemeinde Saterland kann auch weiterhin die Motorsäge angesetzt werden, wenn Bäume bei Vorhaben oder aus sonstigen Gründen gefällt werden sollen. Den Antrag der Gruppe SPD/Grüne zur Erarbeitung einer Baumschutzsatzung lehnte die CDU-Mehrheitsfraktion im Ausschuss für Planung, Bau und Umwelt im Rathaus Ramsloh ab.

„Es kann doch nicht sein, dass man Bäume einfach fällen kann, wie es einem passt. Wir müssen darüber Rechtssicherheit haben, welchen Baum darf ich fällen und welchen nicht“, sagte Dr. Henning Hormann (Gruppe SPD/Grüne). Die Bäume sollten vor schädlichen Einwirkungen oder Handlungen geschützt werden, weil sie unter anderem Orts- und Landschaftsbild beleben. „Mit einer Baumschutzsatzung entsteht ein bürokratisches Monster mit weitreichendem Überwachungserfordernis“, so Bürgermeister Thomas Otto (parteilos).

Nicht ausgeschlossen werden könnte zudem, dass die Bäume der Bürger vor Erreichen des Schutzstatus der Motorsäge zum Opfer fallen. „So ein Erlass führt eher zu einer Baumfällsatzung. Die Leute setzen die Säge dann einfach vorher an. Eine Baumschutzsatzung ist daher nicht akzeptabel. Wir sollten Vertrauen in unsere Bürger haben“, so Theo Schmidt (CDU).

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