Bösel Bis zur Kommunalwahl ist es zwar noch hin, aber mancherorts werden bereits die Weichen für die Wahl im Herbst 2016 gestellt.

In der Böseler CDU-Fraktion steht das Kandidatenkarussell noch. „Wir haben noch nicht konkret über die anstehende Kommunalwahl gesprochen“, sagte CDU-Fraktionschef Heiko Thoben im NWZ -Gespräch. Er rät den Ratsmitgliedern aber, sich schon zu diesem frühen Zeitpunkt Gedanken zu machen, ob sie erneut kandidieren möchten.

Neue Leute für die Gemeindepolitik zu gewinnen, sei „kein einfaches Unterfangen“, weiß Thoben. Jemanden dazu zu überreden, nütze nichts, wohl aber, ihn zu überzeugen. Er würde es sehr begrüßen, wenn gerade junge Böseler für den Gemeinderat kandidieren würden. Eine Überlegung sei es wert, die bislang obligatorische Zugehörigkeit zur CDU für Kandidaten aufzuheben. So könne es dem ein oder anderen möglicherweise leichter fallen, sich zu engagieren.

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Eine Erfahrung, die auch Bernd Roder, Fraktionsvorsitzender von Bündnis Bösel, gemacht hat. „Unabhängig mit einem gewissen Anker in die Bundes- und Landespolitik“ – so charakterisiert Roder das Bündnis, das aus Vertretern der SPD, der FDP und aus unabhängigen Mitgliedern besteht. Dieses System finde doch bei dem ein oder anderen Zustimmung. Das belege auch die steigende Teilnehmerzahl bei den zweimonatigen Bündnis-Treffen im Heimathaus.

Zu möglichen Veränderungen könne er noch nichts sagen. „Wir haben uns noch keine Gedanken gemacht. Das passiert relativ kurzfristig“, sagte Roder.

Er hofft, bei der kommenden Kommunalwahl an Sitzen im Gemeinderat zulegen zu können. Gleichwohl lobt Roder ausdrücklich die Zusammenarbeit mit der Mehrheitsfraktion, mit der man in der Vergangenheit „eine Menge auf den Weg gebracht“ habe – gerade, was den Sozialbereich betreffe.

Gute Kommunalpolitik macht für Bernd Roder vor allem Arbeit für die Gemeinde aus. „Krasse Oppositionspolitik“ ist seine Sache nicht.

Mit der Arbeit im Bündnis ist auch Martin Meinerling (FDP) sehr zufrieden. Über die Kommunalwahl 2016 hat er sich noch keine Gedanken gemacht. Auch für ihn persönlich sei noch „völlig offen“, ob er weitermachen wird oder auf eine erneute Kandidatur verzichtet. „Das ist noch zu früh.“

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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