THüLE Trotz wolkenverhangenen Himmels und leichten Regens feierten die Thüler ein großes Schützenfest. Hierzu sammelten sich die Schützen auf dem Dorfplatz. Generalmajor Bernd Engelmann meldete seinem König Olaf Brünen: „498 Uniformierte, darunter zahlreiche Offiziere inklusive mehrerer Generalfeldmarschälle sowie zwei Musikkapellen stehen zum Feiern des grandiosen Thüler Schützenfestes bereit.“

Nach der Begrüßung des neuen Königspaares Olaf und Martina Brünen, das in einer prächtig geschmückten Kutsche vorfuhr, hieß Engelmann den Magistrat und das Offizierskorps der Friesoyther Gilde mit Bürgermeister Johann Wimberg an der Spitze, die Bruderschaften aus Markhausen und Petersdorf, den Bürgerschützenverein Bösel, die Abordnung sowie die Musikvereine Markhausen und Thüle zum Schützenfest willkommen.

Die beiden Musikvereine sorgten beim Festmarsch durch den festlich geschmückten Ort für den richtigen Schritt. „Wir Thüler Schützen sind stolz auf euch, ihr seid ein traumhaftes Königspaar!“ So begrüßte der Generalmajor Bernd Engelmann das neue Thüler Königspaar Olaf und Martina auf dem Schützenplatz zur Inthronisierung.

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Engelmann lobte den neuen König als hervorragenden Schützen, der die Königswürde verdient habe. Er engagiere sich im Musikverein Thüle seit vielen Jahren für die Dorfgemeinschaft und sei außerordentlich beliebt. Königin Martina bezeichnete er als den personifizierten Charme, sie sei eine Königin, wie man sie sich lieblicher nicht vorstellen könne.

Mit der Proklamation der Regenten als Olaf I., den 49. Thüler Schützenkönig, und Martina als die Charmante wurde der Höhepunkt des Thüler Schützenfestes vollzogen. Als Engelmann die Insignien der Macht, Königskette und das „Brillanten“ besetzte Diadem, an das neue Königspaar überreichte, donnerten Hochrufe der Schützen über den Festplatz und die zahlreichen Zivilisten sparten nicht mit Beifall für die neuen Majestäten. Vorgestellt wurde vom Brudermeister auch das Throngefolge mit Maria und Werner Crone, Ulla und Kalle Möhlenkamp, Maria und Hermann Moormann, Christa und Ludger Nienaber, Hanna und Hans-Hermann Rudolf, Heike Thoben und Karsten Obst sowie als Ehrendamen Johanna Moormann und Kerstin Rudolf und für besondere Aufgaben waren Henning Nienaber, Alexander Nienaber und Christian Crone als Lakaien dabei.

In seiner Ansprache an das Volk betonte Olaf I.: „Ich bin glücklich, euer König zu sein. Den Königsschuss sollte jeder einmal abgegeben haben, es macht echt Spaß König zu sein. Allerdings räumte er ein, dass sich die Begeisterung der Königin anfangs in Grenzen gehalten habe, aber stündlich größer werde. Für die große Unterstützung und Hilfe, die ihm entgegengebracht worden sei, dankte er seiner Familie, den Nachbarn, der III. Kompanie, sowie allen, die für den Straßenschmuck zum Schützenfest sorgten. „Kommt und bevölkert den Thron!“, lud er zum Feiern ein.

Nachdem das Königspaar die Front der angetretenen Schützen abgeschritten und die auswärtigen Könige begrüßt hatte, sprach er mehrere Beförderungen aus. Vom Bezirksbundesmeister Willy Willoh wurden im Namen der Historischen Deutschen Bruderschaften sehr ranghohe Auszeichnungen vorgenommen. Willoh sagte: „Ehrungen zu verleihen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebeswürdigen Tag hat.“

Er lobte Johannes Roter, der den silbernen Verdienstorden, sowie Alwin Tangemann und Ludger Nienaber, die beiden den Hohen Bruderschaftsorden, die höchste Auszeichnung, erhielten. Sie hätten sich durch ehrenamtliche Arbeit für die Bruderschaft sowie für die Dorfgemeinschaft besonders hervor getan und sich um Glaube, Sitte und Heimat besonders verdient gemacht.

Nachdem die Schützen ihr Königspaar ins Zelt begleitet hatten, eröffneten sie das Fest- und Tanzvergnügen mit einem Ehrentanz.

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