Löningen Das große Stühlerücken im Löninger Stadtrat blieb aus. Zwar mussten nach dem Wechsel der Ratsfrau Elisabeth Kordes von der SPD zur Fraktion UfL Formalitäten zur Benennung, Größe und Besetzung der Ausschüsse erledigt werden, aber die Fraktionen hatten keine größeren Veränderungen vorgesehen. Allerdings mussten in den drei Fachausschüssen CDU-Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke jeweils um einen Sitz losen – zweimal gewann das Bündnis 90/ Die Grünen und Die Linke, einmal zog die CDU das Los.

Bereits im Vorfeld verzichteten die Fraktionen, Anträge zur Änderung des Verwaltungsausschusses und damit zur Neuwahl der stellvertretenden Bürgermeister zu stellen. Auch Zahl und Größe der Ausschüsse blieben unverändert. So werden der Ausschuss für Planungs- und Umweltangelegenheiten, der Ausschuss für Bau, Wirtschaft, Verkehr und Sport sowie der Ausschuss für Familie, Bildung, Kultur und Gesundheit mit jeweils 15 Ratsmitgliedern besetzt.

Bei der Berechnung der auf die Fraktionen entfallenen Sitze nach Hare-Niemeyer musste wie bei der konstituierenden Sitzung um den letzten Sitz zwischen CDU und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke gelost werden. Auf dass Losverfahren verzichten wollte UfL-Sprecher Jörg Bremersmann. Ratsvorsitzende Agnes Menke verwies auf das anzuwendende Hare-Niemeyer-System.

Insider wussten aber, dass sich die Fraktion der CDU durch dieses Losverfahren nur verbessern konnte, hatte sie doch bei der konstituierenden Sitzung 2016 dreimal das Nachsehen gehabt. Bei 30 Ratsmitgliedern und 15 zu vergebenden Ausschusssitzen entfallen bei 13 CDU-Ratsmitgliedern 6,5 auf die CDU. Bei drei Fraktionsmitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke ergeben sich 1,5 Sitze. Für die SPD ergaben sich bei vier Ratsvertretern zwei Ausschusssitze, für FDP/Dirk Schelze bei zwei Vertretern ein Sitz und für die UfL bei acht Fraktionsmitgliedern vier Ausschusssitze.

Beim Losentscheid gewann Agnes Menke einen zusätzlichen Sitz im Planungsausschuss. Hier muss Lisa Kramer nun weichen, während Tom Dobrowolski in beiden anderen Ausschüssen bleiben darf. Elisabeth Kordes verblieb im Ausschuss für Wirtschaft, Bau, Verkehr und Sport sowie im Ausschuss für Familie, Bildung, Kultur und Gesundheit sowie als stellvertretendes Mitglied im Planungsausschuss.

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