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Lindern Neben dem Haushaltsplan 2019 beschlossen die Linderner Ratsvertreter am Mittwochabend in ihrer letzten Sitzung im Jahr 2018 auch die Erhöhung der Hundesteuer und die Beteiligung am Rufbussystem. Zudem änderten sie die Satzung über die Aufwandsentschädigung, beschlossen die Ernennung von Bezirksvorstehern und legten die verkaufsoffenen Sonntage 2019 fest. „Es soll hier und in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entstehen: Hier Kirche – da Rat“, appellierte SPD-Sprecher Heinz Robben, als der Rat über die Höhe eines Zuschusses für den Neubau der Friedhofskapelle diskutierte und der Katholischen Kirchengemeinde einen Betrag von 200 000 Euro €gewährte, wobei die Kirchengemeinde deutlich mehr beantragt hatte.

Rund 900 000 Euro soll die neue Linderner Friedhofskapelle kosten. Die Katholische Kirchengemeinde St. Katharina ging wohl von einem Zuschuss der Gemeinde von 50 Prozent aus. Damit allerdings mochte der Rat sich nicht anfreunden. „Der Bau einer Kapelle ist keine rein kommunale Aufgabe. Zudem gibt es weitere Fördermöglichkeiten, zum Beispiel im Rahmen der Dorferneuerung“, machte Bürgermeister Karsten Hage deutlich. „Es ist ja trotzdem eine stolze Summe“, so CDU-Fraktionssprecher Wilhelm Kollmer-Heidkamp.

Seit 1975 zahlen die Linderner Hundebesitzer 9,20 Euro€ im Jahr als Hundesteuer für ihren Vierbeiner. „Das deckt kaum die Verwaltungskosten“, so Bürgermeister Karsten Hage. „Eine sechzigprozentige Erhöhung ist natürlich immer eine Schlagzeile wert. Aber mit nun 15 Euro€ im ganzen Jahr für den ersten Hund liegen wir noch immer weit von anderen Kommunen entfernt“, so Hage. Wer sich einen zweiten Hund leisten möchte, zahlt für ihn 25 Euro€ und für jeden weiteren Hund 30 Euro€.

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Auch die Gemeinde Lindern wird sich, wie die umliegenden Kommunen, zunächst für zwei Jahre am neuen Rufbussystem des Landkreises und der damit verbundenen Einführung eines Gemeindebusses beteiligen. Dafür trägt die Kommune einen Anteil von 23 140,89 Euro € für die Dauer des Pilotbetriebs.

In Zukunft können die Fraktionen im Linderner Rat zwölf statt sechs Mal tagen und erhalten dafür Sitzungsgeld. Der Ratsvorsitzende erhält eine Vergütung von 50 Euro€ im Monat und die Bezirksvorsteher bekommen pauschal 300 Euro im Jahr als Aufwandsentschädigung. Die Aufgaben der Bezirksvorsteher hätten sich gewandelt, so der Bürgermeister. So sei die Viehzählung keine Aufgabe mehr. Er zählte die Überwachung der Straßen und Wege, die Einladung zu Dorfversammlungen, die Stellungnahmen zu Maßnahmen der Dorferneuerung sowie die Organisation von Müllsammelaktionen zu den heutigen Aufgaben der Bezirksvorsteher.

Für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2023 ernannte der Rat Maria Wilken (Auen-Holthaus), Wilhelm Koopmann (Garen), Heinrich Hubert Kaiser (Großenging/Varbrügge), Heinz-Josef Dröge (Hegel), Berthold Kollmer (Kleinenging), Annegret Haker (Liener), Bernhard Wilken und Markus Göwert für die ausgeschiedenen Heinrich Feldhaus und Rudolf Wiedemann (Lindern-Nord und -Süd), Jürgen Tönnies (Marren) und Wilhelm Kock (Osterlindern) zu Bezirksvorstehern.

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