Lastrup „Es war schwer, das Ergebnis der ersten Wahl zu wiederholen. Denn man kann es in so einem Amt nicht jedem recht machen.“ So kommentierte Lastrups alter und neuer Bürgermeister Michael Kramer (CDU) den Urnengang von Sonntag bei der Wahlnachlese, zu der überraschend viele Lastruper ins „Landhaus“ Lastrup gekommen waren. Damals hatte Kramer 95,5 Prozent erreicht, diesmal waren es 84,93.

1848 Wahlberechtigte stimmten für den 42-jährigen Verwaltungsfachmann. Bei zehn ungültigen Stimmen votierten 15,07 Prozent gegen eine neue Amtszeit, die nun bis zum 31. Oktober 2026 dauern wird. Mit 38,59 Prozent lag die Wahlbeteiligung knapp unter der von Kramer anvisierten Marke von 40.

Bei der Gratulationscour durfte die politische Prominenz nicht fehlen. So ließen es sich der Landtagsabgeordnete Christoph Eilers (CDU) und die Bürgermeisterkollegen Heiner Kressmann (Essen, parteilos) und Karsten Hage (Lindern, CDU) nicht nehmen, Kramer persönlich zu beglückwünschen. Auch CDU-Geschäftsführer Bernhard Hackstedt war nach Lastrup gekommen.

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Dass nicht immer allen alles gefällt, hatten zum Beispiel die Wähler in Suhle gezeigt. Hier konnte die Gemeinde keine Fördermittel für den Abriss der alten Schule und den Bau eines neuen Dorfgemeinschaftshauses einwerben. Mit der Entscheidung, das alte Gebäude zu sanieren, konnten sich die Suhler nicht richtig anfreunden. So lag im Gasthof „Zumdohme“, in dem die Suhler und Schnelter wählten, die Zustimmung auch nur bei 73 Prozent. Die höchste Zustimmung für Kramer gab es in Hemmelte mit 93,13 Prozent. Eilers lobte den wiedergewählten Bürgermeister: „Er hat das Ergebnis verdient. Lastrup gehört zu den Top-Gemeinden. Michael Kramer hat dazu seinen Beitrag geleistet.“ Auch Kramers Kollegen Kressmann und Hage sprachen von einem hervorragenden Ergebnis. „Ich werde in der nächsten Amtszeit versuchen, die Bürger, die mich nicht gewählt haben zu überzeugen“, so Kramer.

„Ich freue mich über die hohe Wahlbeteiligung. Persönlich hatte ich mit knapp über 30 Prozent gerechnet“, so schätzte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Westendorf des Ergebnis ein. „Wer unzufrieden mit dem Kandidaten ist, geht vielleicht eher zu einer Wahl, bei der es nur einen Kandidaten gibt als der, der nichts auszusetzen hat.“

Kramer nutzte die Gelegenheit, den Helfern, die sich für ihn eingesetzt hatten, und seiner Frau Nicole zu danken, die auf vieles verzichten musste. Zukünftig wird der Lastruper Bürgermeisterwahl parallel zur Kommunalwahl gewählt. Die Amtszeit beträgt dann wie die des Rates fünf Jahre. Kramer ist seit dem 14. September 2010 als Bürgermeister in Lastrup tätig.

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