Lastrup Der Breitbandausbau scheint Thema Nummer 1 bei „Michaels Abend“ zu sein. In allen nun bereits fünf Bauernschaftsabenden zeigte sich der Wunsch der Bürger nach einer schnelleren Datenübertragung. Auch die ärztliche Versorgung in Lastrup und im ländlichen Bereich bereitete den überraschend vielen Besuchern durchaus Sorge. Ansonsten beinhalteten örtliche Themen das von den Bürgern durch ihre Fragen gestaltete Programm.

Zu Beginn dieser Abende wird jeweils ein dem Ort des Geschehens angepasster Trailer eingespielt. Kramer stellt sich in einem Film vor, in dem er seine Motivation, erneut zu kandidieren, begründet. „Mir macht die Arbeit Spaß. Ich habe noch weitere Pläne für Lastrup. Und die bisherigen sind noch nicht alle umgesetzt“, so Kramer und bittet um eine hohe Wahlbeteiligung bei der Lastruper Bürgermeisterwahl am 29. April.

Jeweils zwei Moderatoren fordern die Besucher auf, auf Bierdeckeln Fragen zu stellen, die Kramer dann beantwortet. Die Themen werden in vier Blöcken gebündelt gesammelt. Jeder Themenblock wird eingeleitet durch einen kurzen Film. Die jeweiligen Moderatoren Felix Klugmann, Frank Tönnies, Birgit Immeyerhoff, Stefan Grönheim, Andreas Dammann, Josef Osterkamp oder Johanna Hollah hatten es nicht schwer, die Besucher zu animieren und das Gespräch zu leiten.

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In Lastrup nahm bei den 40 Besuchern die ärztliche Versorgung breiten Raum ein. So möchte Michael Kramer in Lastrup ein Ärztehaus errichtet sehen. „Ich kann mir auch vorstellen, dass Fachärzte des Quakenbrücker-Löninger Krankenhauses Sprechstunden in Lastrup halten. Fachärzte mit eigener Praxis nach Lastrup zu bekommen, halte ich für illusorisch“, sagte Kramer und warb dafür, junge Studenten aus dem ländlichen Raum im Rahmen eines Kontakthalteprogramms gezielt anzusprechen, sich später in Südoldenburg niederzulassen.

Probleme gebe es in Lastrup immer wieder mit den Veranstaltungen im Gewerbegebiet. „Jeder Bürger hat einen Rechtsanspruch auf nächtliche Ruhe. Hier müssen wir versuchen, den Lärmpegel zu begrenzen“, so Kramer.

„In Lastrup ist der Kita-Platz sicher“, versprach der Bürgermeisterkandidat. „Die Akzeptanz einer Ferienbetreuung im Kita-Bereich ist allerdings komischerweise an den Standort der Kita gebunden.“

Auch die 35 Besucher im Hans-Lübke-Haus in Hemmelte erfragten schwerpunktmäßig örtliche Probleme. Kramer lobte dabei die sächliche Ausstattung der Kitas und der Schulen. Die Oberschule in Lastrup brauche sich nicht zu verstecken. „Sie punktet mit kleinen Klassen, mit individueller Förderung und optimaler sächlicher Ausstattung“, lobte Kramer.

Die letzten beiden Abende laufen heute, Dienstag, in Suhle (Gaststätte Zumdohme) und am Donnerstag, 19. April, in Hammel (ehemalige Dorfschule). Beide beginnen um 19 Uhr. Spannend wird es sicher in Suhle, denn hier soll die ehemalige Schule, in der die Suhler Theaterspieler ihr Domizil haben, neu gestaltet werden. Am 21. April trifft Kramer im Lastruper Handwerkerzentrum in einem Kochduell auf die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU).

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