Friesoythe Das Konzept einer verkehrsberuhigten, barrierefreien Innenstadt hat die Stadt Friesoythe am Montag vorgestellt (die NWZ  berichtete). Zahlreiche Varianten und Ideen wurden präsentiert. Was letztendlich umgesetzt wird und auch bezahlbar ist, bleibt noch offen. Auch der Zeitpunkt. Vielleicht 2016/2017, vielleicht später, vielleicht früher. Bürgermeister Johann Wimberg sprach wie berichtet von „Strauß an Möglichkeiten“ und „Zukunftsmusik“.

Zu einem neuen Stadtbild gehört auch die Gestaltung der Kreisverkehrsplätze „Ellerbrocker Straße/Abfahrt B 72 Ost“ und „Moorstraße/Ellerbrocker Straße/Thüler Straße/Am Alten Hafen“. Bei diesem Projekt ist man da schon weiter. Nach einem Ideenwettbewerb und der Präsentation der Ergebnisse im Jahr 2012 und dem grünen Licht seitens der Politik im Jahr 2013 soll es in diesem Jahr endlich losgehen. „Wir hoffen, dass wir nun in diesem Jahr zur Realisierung der beschlossenen Maßnahmen kommen werden. Die Vorbereitungen dafür sind angelaufen“, teilte Bürgermeister Wimberg auf NWZ-Anfrage mit.

Wie berichtet, soll auf dem Kreisel an der B 72 ein Entwurf von Barbara Meichsner-Drobinski umgesetzt werden. Die Oldenburger Künstlerin hatte den Ideenwettbewerb gewonnen. Dort entstehen sollen vier rund sieben Meter hohe flügelähnliche Stahlbleche, die bei Dunkelheit von innen indirekt beleuchtet werden sollen. Die Kosten: rund 45 000 Euro.

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Auf dem zweiten Kreisverkehr stadteinwärts soll eine Brunnenanlage mit Naturgroßsteinpflastern im Mittelpunkt entstehen. Vier schmiedeeiserne Gitter sollen darum herum aufgebaut werden. Kosten: rund 48 000 Euro.

Im Haushalt 2013 waren bereits pro Kreisverkehrsplatz 20 000 Euro eingestellt. Die Finanzierungslücke von 53 000 Euro soll durch einzuwerbende Spenden bereitgestellt werden, so die Friesoyther Stadtverwaltung. Entsprechende Gespräche mit Sponsoren sollen auch schon stattgefunden haben.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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