Löningen Der Rat der Stadt Löningen hat am Mittwochabend im Rathaus einen Antrag auf Bezuschussung des Abiturballs abgelehnt. Angenommen wurde der Antrag auf einen Zuschuss für die Kinotechnische Sammlung Dr. Heinz Dobelmann. Angenommen wurde auch die frühzeitige Beteiligung für die von der Stadt und der Landwirtschaftskammer entwickelten Grundsätze zur Steuerung von Stallanlagen für die Gebiete Benstrup, Lodbergen, Böen, Vehrensande sowie Glübbiger und Überhäsiges Viertel.

Wie in den beiden zurückliegenden Jahren kann sich der Verein Kinotechnische Sammlung auch 2016 und 2017 auf einen Zuschuss von jeweils 20 000 Euro einrichten. Im Gegenzug erwartet der Stadtrat eine jährliche Offenlegung der Finanzen. Bei vier Gegenstimmen und einer Enthaltung war der Antrag durchaus kontrovers diskutiert worden. So warnte die SPD vor einer „Dauersubventionierung“. Außerdem gehöre eine solche Ausstellung nicht nach Löningen, sondern in eine größere Stadt, zum Beispiel zur Berlinale nach Berlin, sagte Rainer Kroner.

Wie alle anderen Ratsgruppen fanden aber auch die Sozialdemokraten lobende Wort für das ehrenamtliche Engagement, das in dem Verein an den Tag gelegt werde. Bernd Stegemann (WGL) sprach sogar von einem „kulturellen Schatz“, der dort vor allem durch das Engagement der Firma Remmers gehütet werde, den es zu erhalten gelte. Iris Wichmann (CDU) sagte, die Sammlung sei positiv für die Außenwirkung Löningens und verwies auf die sich positiv entwickelnden Besucherzahlen. Peter Friedhof (FDP) begründete sein Ja zum Zuschuss unter anderem damit, dass Kultur eben Geld koste.

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Abgelehnt wurde ein Antrag des jüngsten Abitur-Jahrgangs des Copernicus-Gymnasiums auf eine Zuschuss zum Abiball. Hintergrund war, dass den Organisatoren erstmals die Turnhalle an der Ringstraße als Veranstaltungsort verweigert worden war. Es habe sich nicht um eine schulische Veranstaltung gehandelt und man habe keinen Vertragspartner gehabt, so die offizielle Begründung dafür.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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