Der Wahltag rückt näher: Während sich die Erwachsenen auf die Bundestagswahl am 24. September vorbereiten, fiebern die Kinder und Jugendlichen dem 15. September entgegen. Die Wahlen der U 18 liegen immer neun Tage vor dem offiziellen Wahltermin.

In Cloppenburg setzt sich das Jugendparlament dafür ein, dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wählen gehen und sich damit politisch laut und sichtbar ausdrücken. „Mittlerweile sind die Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen“, freut sich Maik Asbrede, Verantwortlicher in der Stadtverwaltung für das Jugendparlament. „Wir haben den Druck von 2300 Wahlzetteln in Auftrag gegeben und eine Übersicht mit Positionen der Parteien zu den aktuellen Themen erstellt. Das Engagement der Jugendparlamentarier ist enorm.“

Die Wahl findet ab 9 Uhr an fünf Schulen sowie der Roten Schule vormittags statt. Wahlurnen stehen in der Pingel-Anton-Oberschule, der Marienschule, der Johann-Comenius-Oberschule, im Clemens-August-Gymnasium und in der Liebfrauenschule.

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Je Schule werden zwei Mitglieder des Jugendparlaments die Wahl durchführen. Im Anschluss werden die Stimmzettel ausgewertet. Abends findet eine Wahlparty in der Roten Schule statt.

Alle Infos zur Wahl im Rathaus bei Maik Asbrede unter Telefon   0 44 71 / 18 55 20, E-Mail: asbrede@cloppenburg.de

Der Rassegeflügelzuchtverein Cloppenburg bot seinen Mitgliedern während eines Treffens beim Haus der Kleintierzüchter an der Leharstraße die Gelegenheit, ihre Jungtiere den Preisrichtern Josef Quatmann aus Cloppenburg und Bernhard Ruholl aus Lohne zur Begutachtung vorzustellen. Die Fachleute nahmen dabei Tiere aus zahlreichen Rassen und Farbenschlägen kritisch unter die Lupe, zeigten ihren Besitzern Mängel und Vorzüge in der Struktur ihrer gefiederten Freunde auf und übermittelten wertvolle Tipps zur Erreichung ihrer Zuchtziele. Eine Kaffeetafel und ein Grillnachmittag rundeten das Programm ab. In diesem Jahr finden die 39. Allgemeine Cloppenburger Rassegeflügelschau sowie die Kreisverbandsschau Oldenburg-Süden am 4. und 5. November in Cloppenburg statt.

Die Rote Schule und ihre ehrenamtlichen Jugendleiter besuchten jüngst die Ausstellung „Gemeinsam gegen Rechtsradikalismus“ des Niedersächsischen Verfassungsschutzes im Cloppenburger Kulturbahnhof. Thematisiert wurden die Erscheinungsformen des Rechtsradikalismus, sowie dessen Ziele, Taktiken und Strategien. Ein Film führte in das Thema der Ausstellung ein und vermittelte einen Eindruck von den jüngeren Entwicklungen der rechtsextremistischen Szene. Im Mittelpunkt standen die Werbemethoden, mit denen Rechtsextremisten junge Menschen ködern wollen.

Anhand von Beispielen rechtsextremistischer Musik wurde dargestellt, wie dieses Medium von Rechtsextremisten missbraucht wird, um für ihre hasserfüllte und menschenverachtende Ideologie zu werben.

Die Jugendlichen stellten fest, dass die „Neuen Rechten“, wie sie in der Ausstellung genannt wurden, ihre Ködermethoden an den Puls der Zeit anpassen.

Sie sind äußerlich nicht erkennbar an Stereotypen und nutzen auch Medien wie Youtube oder Facebook. Außerdem zeigen sie ihre Ideologie nicht mehr so aggressiv auf, sondern versuchen latent ihre Ansichten zu teilen.

Am Ende waren sich alle einig, dass diese Ausstellung spannend aufzeigte, welche Methoden in rechten Kreisen heutzutage angewendet werden. Außerdem stellte sie auch Möglichkeiten zur Gegenwehr und Prävention vor – ein Abend, der zum Nachdenken anregte.

Die Führungen werden von den Mitarbeitern des Verfassungsschutzes kostenlos durchgeführt. Informationen zur Ausstellung, Termine und sonstige Informationen könne auf der Internet-Seite des Verfassungsschutzes nachgelesen werden unter


     www.verfassungsschutz.niedersachsen.de 
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