CLOPPENBURG Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands Cloppenburg haben am Montagabend die Wahlen für die Vertreter zur Aufstellung der Ratskandidaten- und Kreistagskandidatenlisten gestanden. Dazu waren 75 Frauen und Männer ins Hotel Taphorn gekommen.

Vertreter gewählt

Albert Deeken (Ratsmitglied/scheidet 2011 aus), Monika Deeken (Vorstandsmitglied CDU-Mittelstandsvereinigung MIT), Hans Dromowicz (Ratsmitglied/scheidet 2011 aus), Joseph Voet (Ehrenbürgermeister), Ludger Emke (Beisitzer Stadtverbandsvorstand), Doris Lorenz, Marlene Lampe (beide Beisitzer Stadtverbandsvorstand), Benno Siemer (Seniorenunion), Werner Ellers (CDA-Kreisvorsitzender), Paul Lüske (Unternehmer), Heinz Meyer (Ortsvorsteher Kellerhöhe), Kurt Lübbe (Ortsvorsteher Bethen) und Heiner Kuper (Ortsvorsteher Emstekerfeld) heißen diejenigen Vertreter, die im kommenden Jahr die Kandidatenlisten für den Stadtrat erstellen werden. Damit setzten sich alle vom Vorstand vorgeschlagenen Personen durch, die aus der Versammlung während der Sitzung ins Spiel gebrachten Theo Wilken, Andreas Middendorf und Hubert Breuer fanden keine Mehrheit.

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An der Erstellung der CDU-Kandidatenlisten für die Kreistagswahl – ebenfalls im kommenden Jahr – beteiligen sich aus der Stadt Cloppenburg sieben Vertreter: Albert Deeken, Hans Dromowicz, Paul Lüske, Petra Nickels (Frauenunion), Marlene Lampe, Franz Wienken (Viehkaufmann) und Heinz Meyer.

Nach Informationen aus Versammlungskreisen gab es eine hitzige und kontroverse Diskussion um die Erhebung von Bad-Benutzungsgebühren. Wie berichtet, sollen der Cloppenburger SV und andere Vereine – nach einem Vorschlag der CDU-Fraktion – künftig für Jugendliche einen Euro pro Trainingseinheit im neuen Soestebad bezahlen. Dies war von drei CDU-Ratsmitgliedern bei der jüngsten Fachausschuss-Sitzung zu Fall gebracht worden.

In seinem Jahresbericht kritisierte Vorsitzender Bernard Südbeck – dem Vernehmen nach – massiv die Opposition im Stadtrat. Eine Mehrheit von SPD, UWG und Grünen im Stadtrat sei – nach den Worten Südbecks – schädlich für Cloppenburg, nur eine CDU-Mehrheit im Rat verfüge über gute Kontakte zum – von Christdemokraten geführten – Kreis, Land und Bund.

Harte Kritik an den Grünen

Ansonsten war der Jahresbericht des Vorsitzenden von viel Bundes- und Landespolitik geprägt. Hart ins Gericht ging Südbeck dabei mit den Grünen. „Bezeichnend ist doch Gorleben. Unter Rot-Grün steigt man aus der Erkundung Gorlebens aus, ohne sich um irgendein anderes Endlager in Deutschland zu kümmern. Nun demonstriert man gegen Castor-Transporte und die Wiederaufnahme der Erkundung. Gegen Steinewerfer und Gewalttäter grenzt man sich nicht deutlich ab. Das ist unverantwortliche Politik“, so Südbeck.

Dass die örtliche Presse nicht eingeladen worden war, begründete Vorsitzender Südbeck mit einem „Missverständnis“. „Natürlich hätten wir Euch gerne dabei gehabt“, sagte Südbeck am Mittwoch auf Anfrage der NWZ .

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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