Garrel Immer wieder hat sich die SPD-Fraktion im Garreler Gemeinderat mit der zunehmenden Problematik des auch in der Gemeinde Garrel immer knapper werdenden Angebots an bezahlbarem Wohnraum beschäftigt und entsprechende Verbesserungsmöglichkeiten zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger diskutiert. In einem Antrag an den Rat der Gemeinde Garrel fordert sie jetzt, dieses Thema in der nächsten Sitzung der zuständigen Gremien zu beraten und sich dabei mit mehreren Vorschlägen zu befassen.

Unter anderem soll es um die  Zurverfügungstellung einer kommunalen Grundstücksfläche im Hauptort an die Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Cloppenburg oder einen anderen Projektträger gehen, der sich verpflichtet, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Weiterhin sollen laut Fraktion Förderinstrumente zur Ermöglichung des generationsübergreifenden Wohnens (Herrichtung von Einliegerwohnungen in großen Gebäuden alleinstehender älterer Personen wie Witwen/Witwer) unter Berücksichtigung vertraglicher Verpflichtungen geschaffen werden.

Die SPD-Fraktion hatte das Thema bereits im Mai 2017 im Zusammenhang mit einem Antrag zur Überarbeitung der Bebauungspläne im innerörtlichen Bereich in Garrel mit aufgenommen. Ratsfrau Heike Robke, die bereits mehrfach auf das Thema hingewiesen wurde, sagt: „Bisher konnten sich in Garrel viele Menschen den Traum der eigenen vier Wände verwirklichen. Das wollen wir als SPD-Fraktion natürlich auch zukünftig gerne unterstützen“, so Robke. „Die verschärften genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen bei der Erschließung von Wohnbauflächen und auch die gesellschaftlichen Veränderungen wie der demografische Wandel, die bedrohliche Schere zwischen Arm und Reich sowie der Bedarf nach Ein-Personen-Wohnungen und Wohnungen für Alleinerziehende und ihre Kinder bringen jedoch neue Herausforderungen mit sich“, fügt die Ratsfrau hinzu.

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Ratsherr Tobias Bohmann, der den Antrag gemeinsam mit Heike Robke entwickelt hat, bestätigt diese Ausführungen: „Auch ich wurde mehrmals darauf angesprochen, wie wir als Gemeinderatsmitglieder etwas für diejenigen tun können, die bisher auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum verzweifeln. Ich denke, dass unser Antrag ein wichtiger Schritt ist und hoffe auf die Zustimmung der anderen Ratsmitglieder.“

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Paul Drees freut sich über den Vorstoß seiner Fraktionsmitglieder: „Wichtig ist, dass wir hier als Gemeinderat ein gutes Zeichen an diejenigen senden könnten, die zurzeit Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche haben.

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