Friesoythe Sollte es ein generelles Verbot für das private Böllern an Silvester geben? In Friesoythe gibt es bisher keine Überlegungen und zumindest in diesem Jahr gibt es noch ausreichend Orte zum Kauf von privatem Feuerwerk.

Unter den Leserinnen und Lesern gibt es recht unterschiedliche Meinungen zum Verbot von privatem Feuerwerk. Bis Montag haben rund 200 Menschen bei der nicht-repräsentativen Umfrage auf NWZonline abgestimmt. Das Ergebnis: 47 Prozent sprechen sich für ein Verbot aus, 41 Prozent sind dagegen, der Rest hat keine eindeutige Meinung.

Auch in den sozialen Medien ist die Meinung gespalten. Hendrik Stucki findet man sollte alles „Lassen wie es ist! Traditionen sollen bestehen bleiben!“ Auch Annemarie Antonius Groeneweg findet: „Böllern gehört doch dazu.“ Anders sehen es Thomas Schütte und Ulrike Strauss: „Kann weg“ und „Abschaffen“ schreiben sie.

Sehr deutlich ist die Meinung von Konrad Thoben: „Nach meinem Dafürhalten ist das Böllern nicht mehr zeitgemäß.“ Man wisse heute um die Bedeutung der Feinstaubbelastung, weshalb es auch nicht sinnvoll sei, an Silvester „Raketen und Knallkörper in die Luft zu jagen“. „Man braucht nicht jede Tradition aufrecht erhalten.“

Ähnlich sehen es Sieglinde und Günther Meins. Sie freuen sich über die Entwicklung: „Endlich wird mehr über ein Böllerverbot diskutiert.“ An Silvester mache sich Günther Meins stets Sorgen, ob man das Haus unbeaufsichtigt lassen könne. „Der Holzvorrat, die Holzschuppen, die Photovoltaikanlage, bei starkem Wind flogen die Böller zurück auf uns Menschen runter oder auf den Balkon.“ Der sonst gut erzogene Hund der Meins war einst nach einer Silvesternacht verschwunden und erst nach langem Rufen verstört aus einem Versteck hinter Vorhängen aufgetaucht. „Was soll diese Geldverschwendung – und Menschen hungern auf der Welt“, schreiben die Meins. „Wir sind für ein totales Böllerverbot und spenden schon seit Jahren für Brot für die Welt.“

Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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