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Friesoythe Das geplante Rufbus-System und die Informationspolitik darüber war in den vergangenen Wochen immer wieder Gegenstand kontroverser Diskussionen im Friesoyther Stadtrat. „Es war davon die Rede, dass ein CDU-Ratsherr im Selbsttest gescheitert sei, per ÖPNV von Friesoythe aus die Kreisstadt Cloppenburg zu erreichen. Dabei ist Cloppenburg fast stündlich von Friesoythe aus mit den Linien 900 und S90 zu erreichen“, äußert sich SPD-Ratsherr Sönke Baumdick zu den Planungen.

„Das zeigt mir, dass der politische Mitbewerber versucht, ein Thema zu besetzen, mit dem man sich inhaltlich nicht auseinandergesetzt hat, das man bewusst in der letzten Ratsperiode aus der Hand gegeben hat und eben nicht in Eigenregie für Frie-soythe voranbringen wollte“, so Baumdick weiter. Das Ziel eines Rufbussystems sei unter anderem, die Außenortschaften, die bisher größenteils nur morgens und nachmittags mit Schulbussen angefahren werden, besser mit dem Stadtkern zu verbinden, so Baumdick.

„Als Student der Universität Vechta ohne eigenes Auto, der oft viel Zeit einplanen muss für Anreisen zu Ausschuss- und Ratssitzungen in Friesoythe, begrüße ich grundsätzlich diese Entwicklung. Natürlich möchte ich diesen Prozess als Ratsherr mitgestalten und sehe die Kommunen da ebenfalls bisher nicht ausreichend beteiligt – dies ist aber offensichtlich vom Landkreis, dem Herrn des Verfahrens, politisch so gewollt“, gibt der 24-Jährige an. Der Versuch der Verwaltung, selbstständig mit einer informellen Ratssitzung tätig zu werden, sowie verschiedene Stellungnahmen zu Fragenkatalogen von Andreas Tameling (FDP) über das ganze Jahr verteilt könne man der Stadt Friesoythe in diesem Zusammenhang kaum negativ auslegen, meint Baumdick. „Dass Bürgermeister und Erste Stadträtin nun aber zum wiederholten Male in diesem Jahr gezwungen sind, sich durch besonders in der Wortwahl unverhältnismäßige Angriffe aus der CDU-FDP-Fraktion schützend vor die Mitarbeiter ihres Hauses zu stellen, ist zermürbend und frustrierend und vergiftet zukünftige Debatten. Dieses politische Geplänkel sollte eingestellt werden“, so Baumdick.

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