Friesoythe Die jüngsten Terroranschläge in Neuseeland haben es wieder einmal gezeigt – vom weltweiten Frieden ist unser Planet noch weit entfernt. Ein Zeichen für Frieden und gegen Hass und Gewalt will Sönke Baumdick auch in diesem Jahr setzen. Zusammen mit vielen verschiedenen Gruppen organisiert der Friesoyther Ratsherr jetzt bereits die vierte Auflage des Friesoyther Friedensmarsches, der am Sonntag, 14. April, stattfinden soll.

„Die Themen sind offen. Es gibt genug Konfliktherde auf der Welt. Natürlich werden wir auch auf die jüngsten Terroranschläge oder Kriegsentwicklungen eingehen. Das Wichtigste ist aber, dass die Leute sehen, dass wir für den Frieden auf die Straße gehen“, sagt Baumdick. Neben den Jusos, die auf Initiative von Baumdick den ersten Friedensmarsch ins Leben gerufen hatten, sind auf politischer Seite auch wieder die Julis (Junge Liberale), die Grüne Jugend und Linksjugend mit an Bord. Die Junge Union nimmt in diesem Jahr nicht teil. Weiterhin unterstützt wird der Marsch vom Caritas-Sozialwerk, der Theatergruppe Eigen:Regie, dem Jugendzentrum am Wasserturm und der Landjugend Friesoythe. „Wir wollen in diesem Jahr mit einem gemeinsamen Banner auf den Marsch gehen, auf dem das Logo jeder Organisation, die mitmacht, zu sehen sein wird“, so Baumdick. Beginn ist am 14. April um 18 Uhr mit einem Friedens-Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche in Friesoythe. Um 19 Uhr soll sich der Marsch dann von der Kirche aus über die Alte Mühlenstraße in Richtung Friedensglocke im Stadtpark in Bewegung setzen.

Doch das Programm für den Frieden weitet sich in diesem Jahr über das ganze Wochenende vor Ostern aus. „Im Rahmen eines Aktionswochenendes wollen wir bereits mit einer Aktion am Freitag starten“, so Baumdick. Am Freitag, 12. April, wird in der Galerie im Schlachthaus an der Burgstraße um 19.30 Uhr die Ausstellung „Gib der Flucht ein Gesicht“ eröffnet. „Die Bilder vom Cloppenburger Fotografen Long Nguyen über die Geschichten von Cloppenburger Flüchtlingen werden dann dort zu sehen sein. Ergänzt werden diese dann von uns – mit Friesoyther Flüchtlingsschicksalen“, so Baumdick. Dafür hat sich der SPD-Ratsherr auch vom Auswandererhaus in Bremerhaven helfen lassen.

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Am Samstag geht es dann um 19 Uhr im Jugendzentrum Wasserturm weiter. „Dort wollen wir eine Art Kleinkunstabend veranstalten. Verschiedene Poetry-Slammer werden auftreten. Dazu wird aber auch die Theatergruppe Eigen:Regie auf der Bühne stehen“, freut sich Baumdick.

Weiterhin können sich Vereine und Gruppen am Friedensmarsch beteiligen. Wer noch dabei sein möchte, kann sich einfach unter soebaumdick@web.de melden.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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