Friesoythe Zwei am C-Port geplante Großprojekte sorgen weiterhin für Aufsehen. Zwei Firmen wollen wie berichtet jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen Gülle und Mist in dem Industriegebiet am Küstenkanal verarbeiten. Doch einige Bürger sehen das kritisch und fühlen sich zudem unzureichend informiert. Der CDU Stadtverband Friesoythe schlägt daher vor, den vielfachen Sorgen der Bürger entgegenzutreten und mithilfe von Infovideos oder Bürgerversammlungen weitere Aufklärung über das Projekt zu betreiben.

„Die Entwicklungen der letzten Tage und die Gründung der Bürgerinitiative Sauberer C-Port haben deutlich gemacht, dass die bisherigen Anstrengungen zur Öffentlichkeitsarbeit noch nicht ausgereicht haben“, teilte Stadtverbandsvorsitzender Lukas Reinken mit. Er wünsche sich, dass die Menschen dort erreicht werden, wo sie sich bisher über das Projekt informiert hätten. Dies sei zum Beispiel über Videos möglich als Antwort auf ein vielfach verbreitetes Video der Bürgerinitiative.

Klar sei, so Reinken weiter, dass die geplante Anlage große Chancen für den C-Port und die Region biete, denn sie würde bis zu 100 neue hoch qualifizierte Arbeitsplätze und eine stärkere Auslastung des C-Ports bieten. „Aber hierzu ist es unbedingt notwendig, dass dieses Projekt auch Akzeptanz bei den Bürgern und Anwohnern findet. Sorgen um Geruchsentwicklung oder zu starken LKW-Verkehr müssen noch ausgeräumt werden“, sagte der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Rasmus Braun.

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Auch Bürgerversammlungen kann sich die CDU vorstellen. „In Zeiten des Coronavirus kann man diese auch digital stattfinden lassen. Hier braucht es Mut, neue Wege zu gehen“, so Reinken. Die Stadt Friesoythe könne neue technische Möglichkeiten nutzen. Braun: „Die Entscheidung treffen am Ende die gewählten politischen Vertreter. Eine Entscheidung kann aber mit mehr Beteiligung der Bürger nur besser werden.“

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