Friesoythe Ab August keine Kita-Gebühren mehr. Das verspricht die niedersächsische SPD/CDU-Landesregierung. Und tatsächlich soll dieses Vorhaben ab August dieses Jahres auch umgesetzt werden. Dadurch werden Familien enorm entlastet.

Allerdings wohl nicht alle Familien. Denn ein großes Fragezeichen steht hinter den Betreuungseinrichtungen in privater Trägerschaft. Hier ist noch überhaupt nicht geklärt, inwieweit die Kommune finanziell einspringen darf, muss, kann, soll.

Der Stadt Friesoythe liegen aber Anträge von zwei privaten Einrichtungen vor mit der Forderung nach Bezuschussung. Das sind die Kindertagesstätte Weidenkörbchen und das Montessori-Kinderhaus. Daher hat sich der Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Freizeit auf der Sitzung am Mittwochabend im Rathaus am Stadtpark mit diesem Thema beschäftigt. Mit mäßigem Ergebnis.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In einem einstimmig gefassten Beschlussvorschlag steht zwar, dass die Verwaltung beauftragt wird, rechtzeitig einen Vorschlag zur Bezuschussung von Kindergartengruppen in freier Trägerschaft zu erarbeiten. Rechtzeitig heißt in diesem Fall aber, dass eine Beschlussfassung und eventuelle Fördergelder noch in diesem Jahr möglich seien.

Der CDU/FDP-Fraktion, die am Abend noch für diese Version gestimmt hatte, reicht das aber nicht. Am Donnerstag sagte Andreas Tameling (CDU/FDP) im Gespräch mit der NWZ, dass die Abstimmung „ärgerlich gelaufen“ sei. „Die Fraktion ist sich einig, dass wir eine schnelle Einigung erzielen müssen“, so Tameling. Schließlich bräuchten die Eltern bereits zum 1. August Klarheit darüber, ob und welche Kosten auf sie zukommen, wenn sie ihre Kinder weiter in privaten Einrichtungen betreuen lassen. Die Unsicherheit bei den Eltern und auch bei den Betreuungseinrichtungen sei groß. „Daher müssen wir zumindest eine Übergangslösung finden, um Sicherheit zu schaffen“, forderte Tameling – und das so schnell wie möglich.

Ein Problem stelle aber dar, wurde seitens der Stadtverwaltung deutlich gemacht, dass die Finanzierung der Kindergärten ab Sommer 2018 überhaupt noch nicht berechenbar sei, da auf Landesebene noch keine Einigung erzielt worden sei.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.