CAPPELN Der Haushalt für das Jahr 2011 der Gemeinde Cappeln steht. „Es sieht noch ganz gut aus“, sagte mit „einfachen Worten“ Bürgermeister Reinhold Grote (CDU) während der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend zur Finanzlage. Immerhin stehe eine Million Euro als so genannte „Freie Spitze“ für Investitionen bereit. Von einigen Plänen mussten sich die Ratsmitglieder allerdings vorerst schweren Herzens verabschieden.

Die Summe aller von den Fachausschüssen avisierten Ausgaben läge unterm Strich bei drei Millionen, so Grote. Größter Brocken, der aufs nächste Jahr verschoben wurde, ist der Neubau des Bauhofes mit 500  000 Euro. Trotzdem sind Investitionen in Höhe von rund zwei Millionen Euro geblieben. Auf der Agenda stehen der Neubau des Kindergartens in Sevelten (975 866 Euro), die Erschließung von Baugebieten in Cappeln (95 000) und Elsten (207 000) und der Ankauf von Grundstücken (600 000) neben weiteren Positionen.

Um das zu stemmen, greift Cappeln zu einem Kredit in Höhe von 750 000 Euro. Damit steigt der Schuldenberg bis Ende des Jahres auf 1,7 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine Pro-Kopf-Verschuldung von 239,90 Euro (im Vorjahr 137,88). Im Ergebnishaushalt der Gemeinde stehen 7,2 Millionen Einnahmen 6,5 Millionen als Ausgaben gegenüber. Beim Finanzhaushalt sind es 8,7 Millionen zu 8,8 Millionen. Die Hebesätze für Grundsteuer A (310 Euro), Grundsteuer B (320) und Gewerbesteuer (330) bleiben stabil.

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Bei der Abstimmung herrschte Einigkeit unter den Fraktionen, schmerzhafte Eingriffe bei den Planungen vorzunehmen. „Was gemacht werden muss, wird wie der Kindergarten angefasst“ hieß es. Ferner stimmte der Rat der Gemeinde einstimmig dem Antrag der Feuerwehren zu, Helmut Grötzschel (Cappeln) und Josef Witte (Schwichteler) zum Ehrenortsbrandmeister zu ernennen. Da es keine festen Regularien für die Vergabe dieses Titels gebe, sei man auf begründete Anträge aus der Feuerwehr angewiesen, so Grote.

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