Saterland Waren es in der zurückliegenden Legislaturperiode nur drei Partein, die im Ramsloher Rathaus Politik machten, wird der Rat der Gemeinde Saterland in Zukunft aus fünf Partien gebildet. Die CDU kommt auf 18 Sitze, die SPD auf vier Plätze – die Grünen, die UWG und die AfD sind mit jeweils einem Kandidaten im Gemeinderat des Saterlands vertreten.

CDU

Klarer Sieger der Wahl im Saterland ist die CDU. Auch wenn die Partie mit einem Ergebnis von 69,3 Prozent ein paar Zähler eingebüßt hat (2011: 73,2 Prozent), bleibt die CDU stärkste Kraft im Rat. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Auch wenn wir zwei Sitze verloren haben ist der Ausgang der Wahl für uns ein großer Erfolg“, sagt Matthias Steenken, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender, der zusammen mit Leonhard Rosenbaum und Theodor Schmidt in den Kreistag gewählt wurde. Rosenbaum hätte sich als Vorsitzender der Ratsfraktion eine größere Wahlbeteiligung gewünscht: „Daran muss wir in Zukunft arbeiten. Wir müssen mehr Saterländer dazu bewegen, zur Wahl zu gehen. Das sollte für jeden Bürger eine Selbstverständlichkeit seien“, so Rosenbaum.

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AfD

Ebenfalls Grund zur Freude hat Dirk Büscher. Als einziger Kandidat zieht er erstmals für die AfD mit 7,4 Prozent der Stimmen ins Ramsloher Rathaus ein. „Ich denke die politische Stimmung auf Bundesebene hat mir geholfen, denn ich hätte höchstens mit der Hälfte der Stimmen gerechnet. Doch ich habe mit sehr vielen Leuten im Vorfeld der Wahl gesprochen – ein großer Erfolg“, so Büscher. Eigentlich hätte die AfD sogar zwei Sitze gehabt – doch weil es nur einen Kandidaten gibt, entfällt ein Platz.

Grüne

Nach 20 Jahren Abstinenz sind auch die Grünen wieder im Rat der Gemeinde Saterland vertreten. Henning Hormann konnte sich mit 5 Prozent einen Sitz im Rathaus sichern. „Ich hatte zwar noch mit etwas mehr Stimmen gerechnet, doch es ist ein guter Anfang. Mit dem Ausgang der Wahl bin ich trotzdem sehr zufrieden, denn jetzt kann die Politik im Saterland endlich wieder etwas grüner werden“, so Hormann.

UWG

Großer Verlierer der Kommunalwahl ist die Unabhängige Wählergemeinschaft im Saterland (UWG). In der vergangenen Legislaturperiode hatt die Partei noch drei Sitze im Rat – nach der aktuellen Wahl wird nur noch Franz Hericks aus Bibelte im Rat für die UWG vertreten sein. Kam die UWG 2011 noch auf 11,9 Prozent sind es jetzt nur noch 4,3.

SPD

Bei der SPD im Saterland hat sich eher wenig getan. Mit minimalen Verlusten von rund einem Prozent sind die Sozialdemokraten wieder mit vier Sitzen im Ramsloher Rathaus vertreten. Auf diesen Plätzen sitzen mit Hermann Plaggenborg, Henning Stoffers und Elisabeth und Karl-Peter Schramm die gleichen Kandidaten wie in der letzten Legislaturperiode.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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