Cloppenburg Nicht nur die Direktorin der Volkshochschule (VHS), Kathrin Würdemann, freute sich über 13 Teilnehmende in Präsenz, sondern auch die Referentin des ersten Teils des Seminars „vhs.kommunal“, Dr. Lydia Kocar. „Endlich wieder mit Menschen direkt kommunizieren“, hieß es von beiden Seiten. Das politische Seminar bot dafür die beste Gelegenheit.

Diskussion zu Corona

Neben den 13 Teilnehmenden im Seminarraum waren weitere 13 online zugeschaltet, die sich über die kommunalen Aufgaben des Landkreises und der Städte und Gemeinden informierten. Nicht nur die reine Wissensvermittlung stand im Vordergrund, sondern auch Diskussionen z.B. über den Verlauf der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Dabei wurde konkret nachgefragt, inwieweit aus der Pandemie Lehren gezogen werden. „Die nun niedrige Inzidenzzahl gibt uns die Möglichkeit, Resümee, auch im Austausch mit den anderen Kreisen, zu ziehen“, erklärte die Amtsleiterin für Strategie und Innovation im Landkreis. „Wie können wir uns besser aufstellen im Falle einer nächsten Pandemie, ist dabei die zentrale Frage.“

In diesem Zusammenhang versicherte sie auf Nachfrage nach den Kontrollen bei den Schlachtbetrieben und den Unterkünften der Beschäftigten, dass mehrere Teams, auch mit Dolmetschern, im Dauereinsatz waren und entsprechende Kontrollen durchführten.

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An Wahl teilnehmen

Die Bürger hätten am Sonntag, 12. September, die Wahl, die Kommunalpolitik mitzubestimmen. „Ich rufe dazu auf, die Chance wahrzunehmen, den Landrat, die Bürgermeister oder Bürgermeisterin und die Mitglieder des Kreistages bzw. der Stadt- und Gemeinderäte zu bestimmen.“ Eine mangelnde Öffentlichkeitsarbeit stellte eine Teilnehmerin fest, doch dem entgegnete die Referentin, dass es vor jeder Ratsversammlung eine Bürgerfragestunde gebe und dass die Ausschüsse (Ausnahme Verwaltungsausschuss) öffentlich tagten.

Kreistagsmitglied Ulla Thomée (UWG) forderte die Bürgerinnen und Bürger auf, diese Gelegenheit wahrzunehmen. „Wir Kommunalpolitikerinnen und -politiker wünschen uns eine aktive Beteiligung der Menschen und sehen es als Bereicherung für unsere Arbeit an“, sagte sie. Dankbar zeigte sich Kocar für die Anregung, in der nächsten Legislaturperiode einen Ausschuss für digitale Entwicklung einzurichten.

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